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KI hält in Unternehmen Einzug

 

Digitale Assistenten halten in Unternehmen Einzug

 

Digitale Helfer – wie Apples Siri und Amazons Echo, Übersetzungstools oder smarte Einkaufsberater – haben bereits einen fixen Platz in unserem Alltag eingenommen. Jetzt ist Künstliche Intelligenz (KI) reif, auch in unserer Arbeitswelt eine größere Rolle zu spielen. Die notwendigen Voraussetzungen und etwaige Hindernisse beleuchteten Expertinnen und Experten bei einer Veranstaltung der Plattform „Digital Business Trends“ (DBT) in Wien.

„Die Technologie ist da. Die großen Herausforderungen sind eher die Umstellung der Prozesse und die sich verändernden Anforderungen an die Mitarbeiter“, erklärte Doris Lieber, Digital Advisor & Change Lead bei Microsoft Österreich. Laut einer Studie seien erst bei vier Prozent der europäischen Unternehmen KI-Anwendungen erfolgreich im Einsatz. „Da müssen alle Marktbegleiter für Aufklärung sorgen“, so Lieber. Allerdings dürfe keine zu große Erwartungshaltung erzeugt werden. „Schöne Demos sind das eine, die Realität das andere. Wichtig ist, mit kleinen Schritten zu starten, aber das große Bild nicht aus den Augen zu verlieren“, ist die Expertin überzeugt.

Oftmals gebe es zwei Geschwindigkeiten im Unternehmen, erläuterte Werner Kolarik, Digital Leader von Deloitte Digital Transformation in Österreich. „Innovative Unternehmensbereiche preschen vor, andere Bereiche im Kerngeschäft verlieren dadurch aber womöglich den Kontakt und die Verbindung zum Kunden. Das macht dann keinen Sinn“, so Kolarik. Projekte, die zum Ziel hätten, lästige Verwaltungstätigkeiten zu automatisieren, wären ein guter Anfang. „Die  Zeiten, einen großen Teil mit der Aufbereitung von Informationen zu verbringen, sind vorbei. So bleibt mehr Platz für analytische und qualitative Entscheidungen.“ Auch im Kundendienst würden digitale Assistenten rasch Einzug halten.

Bildcredit: pixabay