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Forderung nach mehr Unabhängigkeit des ORF

Appell an Parteien, Stiftungsrat und Geschäftsführung veröffentlicht
© ORF

Nachdem Dieter Bornemann, Vorsitzender des ORF– Redakteursrates, bei der Verhandlung der Concordia- Preise mit kritischen Worten aufhorchen ließ und vor einer Besetzung wichtiger ORF- Führungspositionen nach „politischer Farbenlehre“ warnte, fordert nun der ORF- Redakteursausschuss die Politik in einer Resolution auf, „das ORF-Gesetz zu modernisieren, damit wir auch in Zukunft unser Publikum in Radio, Fernsehen, online und via Social Media mit relevantem Qualitätsjournalismus versorgen können“. Dabei soll das ORF- Gesetz nicht die Interessen der Parteien berücksichtigen, sondern das Publikum in den Mittelpunkt stellen.

Darüber hinaus solle es im besten Fall so verfasst sein, „dass die Regierungsparteien auch in der Opposition mit dem Gesetz zufrieden wären“, heißt es. Zudem werden die Mitglieder des Stiftungsrates aufgefordert „sich auf ihre gesetzliche Unabhängigkeit zu besinnen“. Das Management fordert der Redakteursausschuss auf, „alles zu tun, um den ORF fit für die Anforderungen der Zukunft zu machen“.

APA/ Red.

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