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Privatsender fordern Stärkung des Medienstandortes

 

Privatsenderverband für Absicherung und Weiterentwicklung des Medienstandorts Österreich

 

„Wir befinden uns in einer Medienkrise“, hält Corinna Drumm, Geschäftsführerin des Verbands Österreichischer Privatsender, wenige Tage vor den „Österreichischen Medientagen“ fest. „Facebook, Google & Co bedrohen die demokratischen Grundwerte der europäischen Staaten und sie zerstören die lokalen Medienmärkte. Europäische Medien sind durch den harten Wettbewerb mit den öffentlich-rechtlichen Anbietern geschwächt und nur schwer in der Lage, den Online-Giganten aus den USA erfolgreich etwas entgegenzusetzen.“ Der Medienstandort Österreich braucht daher aus Sicht des Privatsenderverbands ein intelligentes und nachhaltiges Reform- und Finanzierungskonzept, damit das Angebot an qualitäts- und identitätsstarken Medieninhalten für alle ÖsterreicherInnen aufrechterhalten und ausgebaut werden kann.

 

Die Frage, wie die Medienordnung der Zukunft in Österreich aussehen soll, stand schon im Zentrum der Medienenquete des Bundeskanzleramts im Juni 2018. Deren Ergebnis ließe sich als Handlungsauftrag an die Politik und an die österreichische Medienbranche zusammenfassen, meint Drumm: "Der Medienstandort Österreich muss von innen heraus gestärkt werden, um der digitalen Dominanz und den gesellschaftlichen Risiken, die von den Medienangeboten der Digitalgiganten ausgehen, etwas entgegenzusetzen."

Bildcredit: pixabay