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Focus: Fruchtbarer Oktober

Gegenüber dem Vorjahr legte der Werbedruck um 5,5 Prozent zu.
Pixabay

Für die Werber gab es im Oktober noch einiges zu pflücken

Besonders Above-the-Line konnte sich austoben. Um 10,5 Prozent mehr Werbeaktivitäten konnten dort beobachtet werden. Prozentuell stark zugelegt hat dabei wenig überraschend Kino mit einem Plus von 145,4 Prozent. Dort besteht aber immer noch Aufholbedarf. Mit einem Plus von 27,6 Prozent geht die Außenwerbung durchs Ziel. Besonders den Digital Out of Home Anteil konnte man steigern. Online verzeichnete ein Plus von 16,4 Prozent.

Um 14,9 Prozent stiegen die Werbeaktivitäten im TV. Wobei der ORF ein Plus von 12,7 Prozent registrierte, die Privaten 15,9 Prozent. Die Presse spürte eine um 5,6 Prozent verstärkte Werbetätigkeit. Bei den Tageszeitungen waren es sogar 9,9 Prozent.

Mit einem Minus von 0,5 Prozent blieb Hörfunk im wesentlichen stabil. Das Medium bemerkte allerdings im letzten Jahr entgegen den Trend einen verstärkten Werbedruck.

Eingebremst haben sich dagegen die Below the Line-Tätigkeiten. Direct Marketing blieb noch bei einem Plus von 0,4 Prozent, während die Sponsoring-Maßnahmen um 13,3 Prozent zurück gingen.

Auf Seiten der Unternehmen waren es vor allem die DanKüchen sowie die Casinos Austria, die den Werbedruck um über 1000 Prozent gegenüber dem Oktober des Vorjahres erhöhten. Die Wiener Städtische entfaltete um 550,3 Prozent mehr Tätigkeiten, die Österreichische Apothekenkammer um 533,2 Prozent und die ÖBB um 528,3 Prozent.

Eingebremst hat sich dafür A1, und zwar um 67,4 Prozent. UniCredit verminderte ihren Werbedruck um 59,2 Prozent. Penny Markt zeigte sich um 37,9 Prozent zurückhaltender als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, Raiffeisen um 36,5 Prozent und Ja! Natürlich um 35,8 Prozent.

Umgelegt wurden im Oktober Werbeaktivitäten entfallet, die brutto rund 608,5 Mio. Euro entsprechen, errechnete Focus Media Research. Above the Line steuerte dazu 465,9 Mio. Euro bei, Below the Line 142,6 Mio. Euro. Kumuliert ist der Werbedruck gegenüber dem Vorjahr um 13,1 Prozent angestiegen. Above the Line wuchs um 10 Prozent an, Below the Line um 20,6 Prozent. Das entspricht bisher einem Bruttowerbewert von 4,8 Mrd. Euro.

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