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Filmbranche in Hongkong mit Zensurgesetz konfrontiert

Wegen jüngster Zensurbemühungen der Regierung werden Kontrolle und Druck von der Filmindustrie befürchtet.
@Pixabay

Die Regierun versteht die gegenwärtige Aufregung und Existenzangst der Hongkonger Filmschaffenden nicht.

Ausschlaggebend für die Befürchtungen ist ein neuer Gesetzesentwurf, der Behörden die Möglichkeit einräumt, heimischen Filmproduktionen die Vorführgenehmigung zu entziehen, falls sie die nationale Sicherheit gefährden. Betroffene Filmemacher könnten dann bis zu drei Jahre ins Gefängnis wandern.

„Wir sind sehr besorgt“, zitiert das US-Branchenblatt „Variety“ den Vorsitzenden der Federation of Hong Kong Filmmakers, Tenky Tin. Chinas KP lasse nichts unversucht, um ihre Kontrolle über den Kreativsektor auszubauen. „Wir müssen uns nun wohl ernsthaft Gedanken machen, ob wir das Gesetz brechen“, stellt der Experte klar. Der aktuelle Zensurvorstoß bedrohe nicht nur die Vielfalt auf der Kinoleinwand, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft der ganzen Branche: „Das neue Gesetz erhöht das Risiko für Investoren und könnte dazu führen, dass die Finanzierung versiegt.“

 

pressetext/Red.

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