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Österreichischer Journalist in Ankara verhaftet

 

Österreichischer Journalist in Ankara verhaftet

 

Wie orf.at unter Berufung auf Reporter Ohne Grenzen berichtet, klickten heute für einen österreichischen Staatsbürger die Handschellen. Es soll sich dabei um einen Journalisten handeln. Vorgeworfen wird ihm, wie schon bei anderen ausländischen Journalisten, Unterstützung terroristischer Organisationen.

 

Vermutet wird, dass es sich bei dem Verhafteten um einen Mitarbeiter von re:volt handelt. Ein Magazin, das nach Eigendefinition ein „linksradikalen Politik-Analyse-Bewegungs-Magazins“ ist. Jedenfallls reagierte die Redaktion mittels Twitter und vermutete, dass "Politische Publikationen" hinter der Festnahme stehen. Das sei „auf das Schärfste zu verurteilen“, so die Präsidentin von ROG Österreich, Rubina Möhring. Die Organisation fordert die unmittelbare Freilassung des Österreichers.

 

Der Student der Politikwissenschaft und Philosophie habe sich mit politischen Theorien befasst und schrieb Beiträge in Büchern wie „Kampf um Kobane“, die sich kritisch mit der Beziehung der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) mit der Türkei auseinandersetzen. Laut gut informierten Kreisen schrieb er auch für einen „radikalen Ableger der Kommunistischen Partei“ in der Türkei, wie orf.at berichtet.

Bildcredit: pixabay