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Fellner lässt Radio-Hörer mitmoderieren

Morgenshow mit „zwei jugendlichen Morgenmoderatoren“ Fellner und Klausnitzer ab 26. Oktober.
@ HARALD ARTNER / MGÖ

Wolfgang Fellner und Rudolf Klausnitzer

Rudi Klausnitzer kehrt ins Radio zurück. Gemeinsam mit Wolfgang Fellner wird er die Morgenshow des neuen Senders Radio Austria moderieren, den Fellner am 26. Oktober startet. Im ExtraDienst-Gespräch sagt Fellner, dass er und Klausnitzer – die „zwei jugendlichen Morgenmoderatoren“ – „erwachsenes Radio für die bisschen ältere Zielgruppe“ machen wollen. Man wolle die 25- bis zirka 55-jährigen ansprechen. Die Sendung startet um sechs Uhr früh und geht bis neun Uhr. Davor, von vier Uhr bis sechs, wird es eine Pre-Show geben.

Über seine neue Tätigkeit und die Zusammenarbeit mit Klausnitzer sagt Fellner: „Es ist ja auch nicht so, dass ich als Geschäftsführer der Mediengruppe Österreich zu wenig zu tun hätte. Aber Rudi Klausnitzer hat gemeint: „In der Früh hast du eh nichts zu tun“. Und er hat gesagt, dass er es nur macht, wenn ich es auch mache.“ Mit frühmorgendlichen Anrufen etwa bei Bundeskanzler, ÖFB-Teamchef, Politikern oder Sportlern will Fellner auch etwas „Fellner! Live“ ins Radio bringen: „Ich werde versuchen, Leute ans Telefon zu kriegen, die vielleicht sonst in der Früh nicht gleich den Telefonhörer abheben. Ich hoffe, dass sie abheben, wenn sie meine Nummer am Display sehen.“

Radio-Hörer moderieren mit

Eine Klausnitzer-Innovation ist der Plan, Hörer mitmoderieren zu lassen. „Es wird immer ein Hörer mit uns im Studio sein. Wir haben ein Morgenteam mit einem News-Mann, einem Sport-Mann, einer Wetter-Frau, einem Verkehrs-Mann, einer Gewinn-Lady und da wird auch eine Hörerin dabei sein, die das mitmoderiert. Damit die Hörer auch gleich im Studio mit vertreten sind. Die können sich bei uns online bewerben. Die Ausgewählten werden dann für eine Woche nach Wien eingeladen und werden mit uns eine Woche lang die Morgenshow moderieren. Die sollen dann die Dinge, die wir machen, kommentieren und ergänzen“, so Fellner zur Hörerbeteiligung. Es soll auch eine Telefonnummer geben, wo Hörer anrufen können und ihre Meinung zu den Morgenthemen abgeben können. „Im Stil der Postings im Internet“, wie Fellner meint.

Bescheiden geschriebener Business-Plan

Die ersten Tests seien bereits ein Erfolg gewesen. „Die Probesendungen waren ein großartiger Erfolg. Deutlich besser, als meine bisherigen Produkte. Nur „Woman“ war in dieser Kategorie. Es hört sich wirklich sehr gut an, ich war ganz überrascht.“ Klausnitzer und Fellner werden nicht gleichzeitig im Studio stehen, sondern abwechselnd: „Klausnitzer wird zwei Wochen lang moderieren, dann ich eine Woche, dann wieder er.“

Zu den Reichweiten-Zielen sagt Fellner: „Wir haben einen ganz bescheiden geschriebenen Business-Plan, der irgendwo bei 1 Prozent Reichweite beginnt und bei 3 Prozent hätten wir bereits den Jackpot geknackt, da würden wir bereits deutlich Gewinn machen. Aber jetzt, mit dem Rudi Klausnitzer und mir in der Früh, müssen wir das Reichweiten-Ziel natürlich schon ein bisschen höher setzen (lacht). Wir gehen das aber ganz demütig an. Das ist ein neuer Sender, den muss man als Hörer erst ‚lernen‘.“

360° Fellner

Mit dem lange ersehnten bundesweiten Radiosender ist das OE24-Universum jetzt komplett. „Wir sind das erste Medienhaus Österreichs, dass die 360-Grad voll erreicht hat. Wir haben eine Bezahl-Tageszeitung, eine Gratis-Tageszeitung, eine Sonntags-Tageszeitung. Das, würde ich sagen, sind die ersten 90-Grad. Dann haben wir für jeden Tag ein Magazin. Mit Ö24 haben wir ein Online-Portal, zu dem auch eine Reihe weiterer Portale gehören, wie zum Beispiel wetter.at. Und dann haben wir OE24.TV, das jetzt ja auch einige Nachahmer findet, wie man sieht. Das sehe ich übrigens als sehr hohes Kompliment. Weil vor drei Jahren hat jeder gesagt: ‚Was soll der Unsinn, das wird keiner schauen‘. Und da kommt jetzt das Radio dazu, mit dem die 360-Grad voll erreicht sind“, so Fellner.

 

RED

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