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Fachzeitschriften-Paket

Die Regierung will bei den Rettungsmaßnahmen auf Fachzeitschriften nicht vergessen.
© Pixabay

Gerade in Zeiten wie diesen, erfüllen Fachzeitschriften eine wichtige Funktion

Nachdem die Bundesregierung bekanntgegeben hat, welches Maßnahmenpaket und welche Budgets für die Medien zu deren Rettung in der Coronakrise angeführt werden, meldet sich ExtraDienst-Verleger Christian W. Mucha beim Kommunikationschef des Bundeskanzlers, Mag. Gerald Fleischmann, ob man auf die Fachzeitschriften vergessen würde. Deren Budgets würden als Erste gestrichen!  Special-Interest-Information sei aufgrund ihrer spezifischen Darstellung, der Berücksichtigung von regionalen, fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen ganz wesentlich in Zeiten wie diesen. Fleischmann räumte unumwunden ein, dass man bis dahin vor lauter Megastress nicht dazu gekommen sei, sich damit zu beschäftigen, kündigte jedoch in drei Wochen ein eigenes Meeting an, indem die Situation der Fachzeitschriften angedacht werde.

Fleischmann: Ich verspreche, dass wir uns mit diesem Thema auseinandersetzen. Wir werden versuchen, dass auch diese Teile der Medienbranche unterstützt werden. ExtraDienst bleibt dran.

Medienverleger Mucha dazu: Mit einem Cent pro Auflagenstück, wie man das bei den Boulevardzeitungen rechnet, ist im Fachzeitschriftenbereich definitiv kein Staat zu machen. Da würde die Branche nur Peanuts an Unterstützung erhalten. Bei Fachzeitschriften sei wohl von 50 Cent bis einen Euro pro Adresse abrechnungsmäßig auszugehen, damit Maßnahmen auch nur ein wenig greifen können, um zum Überleben der Special-Interest-Media beitragen zu können.

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