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Facebook schafft Gesichtserkennung ab

Facebook löscht die Identifizierungsdaten von rund einer Milliarde Menschen.
©unsplash

Facebook steht aktuell massiv in Kritik.

Die Social-Media-Plattform Facebook stellt nun ihre Gesichtserkennungs-Funktion aus und löscht die gespeicherten Daten zur Identifizierung von mehr als einer Milliarde Menschen. Damit konnten Nutzer in den vergangenen Jahren vollautomatisiert in Fotos markiert werden, auf denen ihr Gesicht zu sehen ist. Als Grund für diesen Schritt gab der Konzern in seiner Bekanntmachung an, dass die Sorge der Gesellschaft bezüglich Gesichtserkennungs-Technologien und der damit verbundenen, fehlenden Regeln steigt.

Besonders in Europa war Facebook mit diesem Feature auf Kritik bei Datenschützern gestoßen, weswegen man in der Vergangenheit bereits einführte, dass User der Technik ausdrücklich zustimmen mussten. Dementsprechend ändert sich auch nichts für jene, die die Funktion nicht aktiviert hatten. Für alle anderen werden mit der Abschaffung aber auch in bisherigen Fotos keine Namen mehr angezeigt.

Ganz verzichten möchte Facebook auch die Gesichtserkennung jedoch auch nicht: Zum Einloggen in seine Accounts bei Facebooks Plattformen sowie zum Entsperren von hauseigenen Geräten möchte man die Technologie weiter ausbauen.

APA/Red.

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