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Facebook muss Giphy verkaufen

Die britische Wettbewerbsbehörde verlangt, dass Facebook das kürzlich erworbene Start-up wieder verkauft.
©unsplash

Facebook steht nach wie vor massiv in Kritik.

Der US-amerikanische Konzern Facebook muss Giphy – ein Start-up, das Sticker und kurze Filmchen (GIF) zur Bebilderung und Kommentierung von Mitteilungen anbietet – wieder verkaufen. Das entschied am heutigen Dienstag die britische Wettbewerbsbehörde. Mit diesem Entschluss würden „Millionen Nutzer sozialer Medien geschützt sowie Wettbewerb und Innovationen in der Online-Werbung gefördert“, erklärte die Competition and Markets Authority (CMA).

Bereits im Mai letzten Jahres kündigte Facebook des Star-ups an, das seit 2013 zum Ziel hat, „Kommunikation spaßiger zu machen“. 400 Millionen Dollar (355 Mio. Euro) soll der Deal ausgemacht haben.

Erst Ende Oktober verurteilte die CMA Facebook, das vor kurzem in Meta umbenannt wurde, zu einem Bußgeld von 50,5 Millionen Pfund (60 Mio. Euro). Der Grund dafür: Der Technik-Konzern habe sich geweigert, angeforderte Informationen zur Übernahme von Giphy zu übermitteln. Damit wollte die Behörde nach eigenen Angaben den „Integrationsprozess“ der beiden Unternehmen stoppen. Auf Facebook entfallen über 50 Prozent des britischen Online-Werbemarkts.

Facebook aka. Meta stellt sich vorerst gegen die Anordnung. Wir schauen uns den Beschluss an und prüfen alle Optionen, darunter auch ein Berufungsverfahren, so ein Konzernsprecher.

APA/Red.

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