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Facebook deckt Spionage vom Iran auf

Die Aktion sollte der Informationsbeschaffung zur Rüstungs- und Luftfahrtindustrie in den USA und Europa dienen.
@Pixabay

Die Cyberpiraten nutzten Facebook unter anderem dazu, um Informationen über ihre Zielpersonen zu sammeln.

Facebook habe nach eigenen Angaben eine vom Iran gesteuerte Spionageoperation auf seinen Seiten enttarnt und gestoppt. Rund 200 unter falschen Identitäten geführte Konten in dem Onlinenetzwerk seien entfernt worden, wie der Anti-Spionage-Chef des Onlinekonzerns, Mike Dvilyanski. Sie seien darauf ausgerichtet gewesen, Daten und Informationen von Mitarbeitern der Rüstungs- und Luftfahrtindustrie in den USA und Europa abzuschöpfen.

Die Cyberpiraten sollen Facebook demnach dazu genutzt haben, um Informationen über ihre Zielpersonen zu sammeln, sie auf Websites außerhalb von Facebook zu locken und ihre Computer mit Spionagesoftware zu infizieren. Es sei schwer einzuschätzen, wie erfolgreich diese Operation mit dem Namen „tortoiseshell“ (Schildkrötenpanzer) gewesen sei. Doch habe sie alle Merkmale einer „mit reichlich Ressourcen ausgestatteten“ Kampagne gehabt. Ein Teil der Spionagesoftware soll laut Dvilyanski von der Firma Mahak Rayan Afras mit Sitz in Teheran entwickelt worden sein.

 

APA/Red.

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