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Die Branche trauert um KR Paul Schauer

Einer der ganz großen Förderer von ExtraDienst ist nicht mehr.

Wir sind sehr traurig in der ExtraDienst-Redaktion. Als wir heute erfahren haben, dass einer der ganz großen Förderer und Unterstützer unseres Verlages – KR Paul Schauer – nicht mehr unter uns weilt, mussten wir diese Meldung erst verkraften. Fast 40 Jahre lang war Schauer unermüdlicher Förderer, Unterstützer, Wegbereiter und Türöffner für unseren Herausgeber Christian W. Mucha. Er hat an den ExtraDienst geglaubt, uns in unserem unabhängigen Journalismus unterstützt und alles getan, was man nur tun kann, mit seiner Mediaagenturgruppe Media Austria nicht nur aus dem eigenen Budget zu schöpfen, sondern auch unterstützend bei den Kunden dafür zu sorgen, dass unser Verlagsprojekt erfolgreich war.

Schauer war ein Organisationsgenie. Ein Netzwerker. Einer, der die unterschiedlichsten Menschen zusammenbrachte und verband. Wer weiß, wie divergent die Ansichten seiner Eigentümer in der Mediaagentur waren, wie viel Mühe es gekostet haben muss, die zusammenzuhalten. Bei der Stange zu halten. Bei Laune zu halten. Dafür zu sorgen, dass sein Geschäft gut funktioniert hat. Und das hat es. Wahrlich.

Schauers zweite Liebe galt dem Schwimmen. Als jahrelanger Präsident des Schwimmverbandes musste er sich mit allerlei skurrilen, schrägen und teils unorganisierbaren Figuren mit teils schwierigen Trainerpersönlichkeiten, Vätern von sogenannten „Stars“ und abgehobenen Egomanen auseinandersetzen. Er hat dies mit seinem ganzen Herzen getan.

Das es in diesem Geschäft freilich auch Usus ist, bei den Budgets ein wenig zu tricksen (sonst geht es nicht mehr zusammen), weiß der ExtraDienst-Verleger aus erster Hand. War doch Christian Mucha als Präsident eines Sportvereins im Gespräch, der führend auf seinem Segment ist. Und bereits designiert in Amt und Würden, jedoch noch nicht offiziell eingetragen. Nach wenigen Wochen hatte Mucha die Finanzgebarung durchschaut. Und trat sein Präsidentenamt niemals an. Schauer hat es getan. Und sollte sich demnächst diesbezüglich in einem Gerichtsprozess verantworten. Doch dieser Schande wollte er sich nicht stellen.

Die ExtraDienst-Redaktion trauert mit seiner Familie und seinen Freunden – allen voran seiner Herzensfreundin Sonja Klima. Sie, die noch vor wenigen Tagen mit ihm essen war, kann es nicht fassen. Betont immer wieder, welch toller Freund er war, wie er sie bei ihren sozialen Projekten über all die Jahre unterstützt hat. Uneigennützig, empathisch, engagiert, couragiert. Ob bei Kontakten, ob mit Budgets, ob in seiner Medienarbeit.

Paul Schauer ist nicht mehr. Er wird uns fehlen.

Christian W. Mucha

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