Skip to content

Export-Einbrüche in fremdsprachigen Ländern

Digitales „Distance Selling“ entscheidet über Exporterfolge in der Post-Covid-Phase.
© Connect Translations

Connect-Translations-Geschäftsführer, Leopold Decloedt und sein Team.

Im Jahr 2020 haben österreichische Exporte stark unter der Pandemie gelitten. Erstmals seit 2016 wurde ein Rückgang verzeichnet. Mit minus 7,5 Prozent markiert das zurückliegende Jahr den schlechtesten Wert seit der großen Finanzkrise im Jahr 2009. Zu Jahresbeginn 2021 setzte sich der Negativ-Trend fort. Im Jänner 2021 musste ein Rückgang um 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet werden. Die Außenhandelsbilanz weist bereits nach zwei Monaten ein Minus von mehr als einer halben Milliarde Euro auf. Laut Export-Radar von Connect Translations Austria ist besonders der Außenhandel in das fremdsprachige Ausland betroffen. Die Exporte in das Vereinigte Königreich brachen um 14,9 Prozent ein, jene nach Afrika um 12,9 Prozent. Innerhalb der Europäischen Union weisen Lettland (-31,2 Prozent), Slowenien (-13,7 Prozent), Frankreich (-13,3 Prozent) und die Slowakei (-10,9 Prozent) besonders schlechte Werte auf. Hoffnung bringt eine aktuelle Prognose des Instituts für Höhere Studien (IHS). Laut dieser ist mit einem Exportwachstum von 6,8 Prozent in diesem Jahr zu rechnen.

Comeback des Außenhandels

Der multinationale Handel ist von der Absage von Messen und Reisebeschränkungen massiv betroffen. E-Commerce hat neue Dimensionen erreicht und die Zeichen stehen weiter auf Wachstum. Der Vertrieb verlagert sich aus Kosten- und Effizienzgründen nachhaltig auf digitale Kanäle, wo sich Sprachbarrieren im „Distance Selling“ als zusätzliches Hindernis darstellen. Mimik, Gestik und Empathie kommen im virtuellen Raum zu kurz. So bekommt das geschriebene Wort einen wesentlich höheren Stellenwert und kann zur Stolperfalle werden. Auf kultursensible Sprache muss geachtet werden. Die richtige Wortwahl kann die Conversion-Rate im Onlinehandel beispielsweise um bis zu 20 Prozent steigern.

Lösung aus Österreich

Die Lösung für das Sprachproblem biete Connect Translations Austria mit RecogSense. Das Verfahren verbinde mitlernende künstliche und menschliche Intelligenz für ausdrucksstarke und treffsichere Übersetzungen, die von der Zielgruppe auf Websites, in sozialen Medien, Newslettern oder Prospekten verstanden werden. Durch die regionalspezifischen Übersetzungen soll dafür sorgen, dass der Sprachgebrauch als korrekt und vertrauenswürdig wahrgenommen werde. Dadurch könne man Texte optimieren und Kunden besser überzeugen. Beispielsweise sollen so unterschiedliche englischsprachige Formulierungen  in den Vereinigten Staaten oder dem Vereinigten Königreich ausgespielt werden können.

PA/red

Gefällt Ihnen der Beitrag?
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email