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Ex-Disney-Chef springt Musk bei Streit um Twitter-Übernahme bei

US-Unterhaltungskonzern habe 2016 schon festgestellt, dass ein "erheblicher Teil" der Twitter-Nutzer "nicht echt" sei
© Unsplash

Beim Rechtsstreit gegen Twitter erhält Elon Musk unerwartete Unterstützung von Ex-Disney-Chef

Zwischen Elon Musk und der Social Media Plattform Twitter ist noch immer dicke Luft. Nun erhält der Tesla-Chef unverhofft Rückendeckung vom ehemaligen Disney-CEO Bob Iger. Dieser pflichtet Musk bei einer Konferenz in Beverly Hills bei und erklärt, der US-Unterhaltungskonzern habe 2016, als er einen Kauf des sozialen Netzwerks erwog, festgestellt, dass ein „erheblicher Teil“ der Twitter-Nutzer „nicht echt“ sei.

Bei den Verhandlungen habe er schließlich kalte Füße bekommen, als Disney mit Hilfe von Twitter herausgefunden habe, dass ein beträchtlicher Teil – wenn auch nicht die Mehrheit – der Konten gefälscht sei. „Ich erinnere mich, dass ich daraufhin den Marktwert herabgesetzt habe.“ Es blieb unklar, was Iger mit „erheblich“ meinte. Twitter reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

Musk beschuldigt Twitter Daten über die tatsächliche Anzahl von Bot- und Spam-Konten auf der Plattform zurückzuhalten und daraufhin sein Kaufangebot für das Unternehmen in Höhe von 44 Milliarden Dollar zurückgezogen. Daraufhin hat Twitter Musk verklagt, um ihn an den Deal zu binden. Der Prozess für den 17. Oktober angesetzt.

 

APA/ Red.

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