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EU-Kommission will Medienlandschaft stärken

Erste Maßnahmen des Aktionsplans sollen im kommenden Jahr umgesetzt werden.
© Pixabay

Nach Einschätzung der EU-Kommission könnte die „strategische Autonomie des audiovisuellen und Mediensektors der EU“ gefährdet sein

Die heftig von Corona getroffene Medienlandschaft muss nach Ansicht der EU-Kommission stärker bei der Erholung sowie der Digitalisierung unterstütz werden. „Diese Sektoren, die die Coronavirus-Krise besonders hart getroffen hat, sind für die Demokratie, die kulturelle Vielfalt Europas und die digitale Autonomie von entscheidender Bedeutung“, heißt in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Finanzierungen sollen erleichtert werden

Ein Aktionsplan sieht nun unter anderem vor, dass Medienunternehmen der Zugang zu Finanzierung erleichtert und Investitionen zugunsten des ökologischen und digitalen Wandels angekurbelt werden sollen. So sollen Medien und der audiovisuelle Bereich – etwa Kinos – krisenfester werden. Nach Einschätzung der EU-Kommission könnte die „strategische Autonomie des audiovisuellen und Mediensektors der EU“ gefährdet sein, weil „Online-Plattformen von Betreibern außerhalb der EU große Marktanteile“ gewönnen.

„Die Medien sind nicht nur ein Wirtschaftssektor, sondern ein Grundpfeiler unserer Demokratie“, sagte EU-Kommissionsvize Vera Jourova.
Die ersten Maßnahmen aus dem Aktionsplan sollen im kommenden Jahr umgesetzt werden. Zudem wollte die EU-Kommission am Donnerstag skizzieren, wie die Demokratie in der EU gestärkt werden soll. Darin soll es auch um einen besseren Schutz für Journalisten und unabhängige Medien gehen.

APA/red

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