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EU fordert strengere Cyber-Sicherheitsstandards

Hybride Bedrohungen von feindlichen Akteuren würden zunehmen und immer ausgefeilter werden.
@Pixabay

Die Resolution im EU-Parlament wurde mit 670 Stimmen gegen 4 Stimmen bei 12 Enthaltungen angenommen.

Angesichts der jüngsten Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen in der EU fordern die Abgeordneten des europäischen Parlaments strengere EU-Cybersicherheitsstandards. In einer in Straßburg angenommenen Entschließung fordern die Europaabgeordneten, dass vernetzte Produkte und zugehörige Dienste, einschließlich der Lieferketten, durch ihr Design sicher und widerstandsfähig gegenüber Cybervorfälle gemacht werden.

Gesundheitswesen besonders betroffen

Hybride Bedrohungen – etwa Desinformationskampagenen oder Cyberattacken auf Infrakstruktur – von feindlichen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren würden zunehmen. Die Coronakrise habe die Anfälligkeit einiger kritischer Sektoren für Cyberattacken aufgezeigt, insbesondere des Gesundheitswesens, so die Parlamentarier, die auf eine Reihe solcher Angriffe in Irland, Finnland und Frankreich verweisen.  Dies könne die Gesundheitssysteme und die Patientenversorgung sowie andere sensible öffentliche und private Einrichtungen erheblich schädigen. Gleichzeitig habe die Pandemie zu einem Zuwachs bei Telearbeit und damit die Abhängigkeit von digitalen Technologien und Konnektivität erhöht.

PA/Red.

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