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Es war noch nie so spannend

Harter Konkurrenzkampf in der PR-Branche
© Adobe Stock

Die PR-Branche ist heiß umkämpft. Neue Anbieter drängen auf den Markt

Die PR-Branche ist nichts für Weicheier. Es gibt nur wenige Metiers, in denen der Konkurrenzkampf härter ist. Jedoch zieht es weiterhin viele neue Anbieter in den Markt, denn der Gesamtkuchen wird nicht kleiner.

Von Christian Sec

Der Konkurrenzkampf in der PR-Branche ist hart. Immer neue Anbieter fluten den Markt. Kunden werden abgeworben, und um neue Kunden zu akquirieren, muss viel Geld in die Hand genommen werden. Viele PR-Agenturen schlittern in diesem Teufelskreis in den Abgrund. Trotz des harten Wettbewerbs herrscht Optimismus in der Branche, wie Peter Sitte, Managing Partner der Agentur com_unit, erklärt. „Wer glaubwürdig, engagiert und innovativ das Hand- und Kopfwerk PR beherrscht, ist auch bei seinen Kunden am Markt gefragt.“ Auch in der Kommunikationsagentur ikp ist man vorsichtig optimistisch, was die Zukunft betrifft: „Wir bei ikp erwarten, parallel zu einer immer noch recht gesunden Wirtschaftsentwicklung, eine weitere Steigerung, sowohl in den Umsätzen als auch in der Zahl der Anbieter und Mitarbeiter“, erklärt Susanne Hudelist, Managing Partner bei ikp Wien, die derzeit 40 Mitarbeiter beschäftigt. Die Vielzahl an Variationsmöglichkeiten, die durch die neuen Medien entstanden sind, ist ein Segen für diejenigen, die offen sind für Neues, und ein Fluch für die, die es nicht sind. Für die Öffentlichkeitsarbeiter ist Anpassung an die „schöne neue Welt“ von existenzieller Bedeutung. Alte Muster und Erfolgsrezepte funktionieren nicht mehr. Ein Newsletter oder eine Pressemitteilung sind nicht mehr ausreichend, um in der digitalen Welt Relevanz zu erzeugen. Wer in der Branche nicht am Puls der Zeit ist, wird von der Konkurrenz überrollt. „Viele Kommunikationsagenturen müssen sich viel zeitgemäßer aufstellen“, erklärt dazu Christian Krpoun, CEO der Agentur currycom. Dies sorgt für eine noch nie dagewesene Dynamik am Markt. „Es war noch nie so spannend, in der PR zu arbeiten, wie heute“, fasst Eva Mandl, Gründerin und Geschäftsführerin von Himmelhoch PR, die gegenwärtige Situation in der PR zusammen.

Strategisch digitalisieren

Die Veränderung in der Branche wird vor allem durch die Digitalisierung und den einhergehenden neuen Möglichkeiten getrieben. „Die größte Herausforderung ist und bleibt, die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung zu erkennen und für die Kunden bestmöglich auszuschöpfen“, so Mandl. Wer präsent und relevant sein möchte, muss Reputation im Netz aufbauen, wie Peter Sitte erklärt: „Die Kommunikation verlagert sich vielleicht bald vollständig in die digitale Welt.“ Das Medienumfeld für Agenturen ist in den letzten Jahren deutlich digitaler, diversifizierter und damit kreativer geworden. „Ein gutes Beispiel sind Podcasts, die nach einem kurzen Trend-Hype vor rund zehn Jahren erst jetzt die besten Rahmenbedingungen und ein breites Publikum finden und die uns auch weiterhin intensiv begleiten werden“, erklärt Krpoun. Auch der Trend zum Bewegtbild im Online-Bereich hat massiv zugenommen. Von klassischen YouTube-Videos über GIFs, Instagram-Storys, Live-Streams und Facebook Watch bis hin zu Instagram TV.

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