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Entschuldigung?!

Tagesspiegel bedauert „handwerklichen Fehler“
© Screenshot YouTube- Kanal #allesdichtmachen

Der Tagesspiegel hat seine Berichterstattung über die Aktion #allesdichtmachen noch einmal genauer analysiert und dabei festgestellt, dass bei einer Recherche „handwerkliche Fehler“ unterlaufen sind.Mit ihrer Berichterstattung zur Aktion, haben sie versucht einen Nachweis für ein „antidemokratisches Netzwerk“ hinter den 53 beteiligten Schauspieler und Schauspielerinnen zu finden. Der Nachweis blieb jedoch aus. 

So habe man den Mediziner Paul Brandenburg zu einer zentralen Person des angeblichen Netzwerks gemacht. Begründet sahen sie ihre Annahme in der Verbindung von Brandenburg und der Querdenker- Szene. In diesem Zusammenhang haben sie den Mediziner mit seinen Äußerungen von den Auftritten auf den Anticorona- Demonstrationen zitiert und diese als „antidemokratisch“ bezeichnet. Der Begriff werde jedoch nicht von Paul Brandenburgs Aussagen gedeckt. Die Chefredakteure des berliner Tagesspiegels haben daraufhin einen selbstkritischen Artikel über die eigene Berichterstattung verfasst, in dem sie sich für den „handwerklichen Fehler“ entschuldigten und darauf verwiesen, dass auch „zahlreiche neue Hintergründe aufgezeigt“ wurden.  

PA/ Red.

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