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Heimische Organisationen bemühen sich um Freilassung des Journalisten

 

Organisationen machen für verhafteten Journalisten in der Türkei mobil

 

Nach der gestern erfolgten Verhaftung eines österreichischen Journalisten in Ankara, bemühen sich heimische Organisationen um seine sofortige Freilassung. Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) fordert die umgehende Freilassung des österreichischen Journalisten Max Zirngast aus der türkischen Haft. „Öffentlich vorgetragene Kritik an einem Regime darf kein Grund für politische Repression oder gar Haft sein. Die österreichische Bundesregierung ist aufgefordert, ihre Bemühungen um die Freilassung des Journalisten umgehend zu intensivieren“, so die Vorsitzende der GPA-djp, Barbara Teiber.

 

Auch der Präsident des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC), Fred Turnheim, fordert die sofortige Freilassung des österreichischen Journalisten Max Zirngast. „Dass nun auch ein österreichischer Journalist von Recep Tayyip Erdogan und seinen Schergen verhaftet wurde, war zu erwarten, nachdem zahlreiche österreichische Politiker auf die Menschenrechtsverletzungen in der Türkei hingewiesen haben. Nun hat sich Recep Tayyip Erdogan eine neue Geisel geholt“, so Turnheim. Und wie immer bei Verhaftungen von Journalistinnen und Journalisten wird auch dem Österreicher „Unterstützung terroristischer Organisationen“ vorgeworfen.

Bildcredit: pixabay