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Österreichs Provider sind über Copyright-Reform empört

 

Provider-Widerstand gegen EU-Copyright-Reform

 

Vertreter aus Film, Musikwirtschaft und den Medien begrüßen die auf EU-Ebene geplante Copyright-Reform. Anders die österreichischen Internetprovider. Ihr Branchenverband ISPA läuft dagegen Sturm. "Von lückenloser Internet-Zensur" ist in einer Aussendung die Rede. "Leider ist vielen Internet-Nutzerinnen und Nutzern, der Politik sowie Unternehmen in Österreich immer noch nicht bewusst, was die drohende Reform des Urheberrechts durch die EU für die Meinungsfreiheit im Internet bedeutet", wird Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA, vom Standard zitiert. Insbesondere kritisiere er die Überwachungspflicht für Hosting-Provider, die Urheberrechtsverletzungen entgegenwirken soll.

 

"Um die nun vorgesehene Überwachung der von Nutzerinnen und Nutzern im Internet zur Verfügung gestellten Inhalte umzusetzen, müssen die Provider allerdings eine Software installieren, die die Uploads der User laufend auf Urheberrechtsverletzungen untersucht", so Schubert weiter. Dies werde nicht nur enorme Ressourcen verschlingen, sondern auch zu einer unverhältnismäßig hohen Belastung für die Provider werden. Überdies hätten die User eine wesentliche Beschränkung in der Bandbreite und Vielfalt der Inhalte zu befürchten.

 

 

Bildcredit: pixabay