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Eklatante Datenschutzmängel bei Internetkonzernen

35 Online-Dienste wurden in einer deutschen Studie untersucht.
© Pixabay

Vor allem Messenger-Dienste nehmen es mit dem Datenschutz nicht so genau.

Viele bekannte Online-Plattformen erfüllen einer Studie zufolge die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nur unzureichend. Die Untersuchung der Universität Göttingen wurde vom deutschen Justizministerium in Auftrag gegeben.
Untersucht wurden 35 marktrelevante Online-Dienste, darunter Anbieter von sozialen Medien wie Facebook oder Twitter, Online-Shops wie Zalando, Buchungsportale wie Booking.com und Online-Präsenzen von Unternehmen wie etwa Deutsche Bank.
Es sei zum Beispiel geprüft worden, inwieweit über die Verwendung von Daten für die Erstellung von Persönlichkeitsprofilen oder über die Auswertung des Nutzerverhaltens informiert worden sei. Beim Umgang mit sensiblen Daten hätten sich die „gravierendsten Mängel“ gezeigt, heißt es in der Studie.
Der deutsche Justizstaatssekretär Gerd Billen sagte dazu gegenüber dem „Handelsblatt“: „Nicht ansatzweise alle Dienste haben die DSGVO umgesetzt, und schon gar nicht vollständig.“ Vor allem bei sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten gebe es „weiter eklatante Mängel“. Die neuen, europäischen Datenschutzregeln der DSGVO sind seit Mai 2018 in Kraft.

 

APA/red

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