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Post stellt politischen Datenhandel ein

 

Post vertreibt nicht länger Daten zu politischer Einstellung

 

Die Österreichische Post hat angekündigt, Berechnung und Verkauf der "Parteiaffinität" von Österreichern einzustellen. Bislang konnten Werbetreibende, darunter auch politische Parteien, bei der Post erfragen, zu welchen Parteien sich bestimmte Personen hingezogen fühlen. Datenschützer stufen das Angebot als illegal ein, die Datenschutzbehörde ermittelt.

 

Post-Generaldirektor Georg Pölzl tritt die Flucht nach vorne an: Der parteipolitische Teil des Datenhandels wird eingestellt. Zudem soll die gesamte Datenbank bald gelöscht, die Datensammlung optimiert und neu aufgesetzt werden. Für Pölzl war es demnach ein "ohnehin zeitlich abgelaufenes Produkt“. In der Tat dürfte die errechnete Zuneigung zu Parteien nur geringe Aussagekraft haben: Das Magazin Addendum hatte in einer nicht repräsentativen Stichprobe nicht einmal 50 Prozent Trefferquote gefunden.

Bildcredit: Post AG/Christoph Meissner