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Organisation warnt vor autoritärem Internet

 

Die US-Organisation Freedom House warnt in ihrem Jahresbericht zur Netzfreiheit vor einem zunehmenden "digitalen Autoritarismus"

 

Regierungen rund um die Welt verschärfen die Kontrolle über die Daten der Bürger und nutzen das Totschlagargument "Fake News", um abweichende Meinungen zu unterdrücken. Damit unterwandern sie nicht nur das Vertrauen in das Internet, sondern auch die Grundlagen der Demokratie. Das ist der Tenor des Berichts Freedom of the Net 2018, den die US-Nichtregierungsorganisation Freedom House veröffentlicht hat.

 

Die Autoren malen darin "den Aufstieg des digitalen Autoritarismus" an die Wand. "Online verbreitete Desinformation und Propaganda haben den öffentlichen Raum vergiftet", konstatieren sie. "Die ungezügelte Sammlung persönlicher Daten hat das traditionale Verständnis von Privatheit eingerissen." Immer mehr Staatenlenkern erscheine zudem "das chinesische Modell umfassender Zensur und automatisierter Überwachungssysteme" attraktiv. Im Ergebnis habe sich der Stand der Internetfreiheit insgesamt zum achten Mal in Folge verschlechtert.

Bildcredit: pixabay