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Ein Recht auf Unversehrtheit

Kampagne gegen Genitalverstümmelung ins Leben gerufen
© World Vision/ TBWA\Helsinki

Noch immer müssen Mädchen und Frauen weltweit Genitalverstümmelungen über sich ergehen lassen. Nun soll eine Kampagne darauf aufmerksam machen

„A girl is subjected to genital mutilation every ten seconds, speak out to end the violence” – so der das englischsprachige Kampagnensujet entwickelt von World Vision Finnland und der Agentur TBWA\Helsinki. Die Organisation und Agentur sprechen sich mit dieser Awareness-Aktion gegen die gewalttätige Tradition der Genitalverstümmelung aus.

Mehr als 200 Millionen noch lebende junge Mädchen und Frauen sind laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Opfer von Female Genital Mutilation (FGM) geworden. Doch trotz der internationalen Anerkennung dieser Praktik als Verletzung der Menschenrechte von Mädchen und Frauen, werde alle zehn Sekunden weitere weibliche Personen Opfer dieser blutrünstigen Tradition.

Treibende Kraft hinter der Kampagne ist World Vision Finnland, eine Organisation für Entwicklungszusammenarbeit. „Die anhaltende Pandemie mit steigender Armut, Schulschließungen und Lockdowns setzt Mädchen einem hohen Risiko aus. Mit dieser Kampagne wollen wir die dringende Notwendigkeit hervorheben, das Schweigen über Genitalverstümmelung zu brechen. Außerdem wollen wir Unterstützung sammeln, um diese Menschenrechtsverletzung weiter zu bekämpfen“, erklärt Hannele Pulliainen, Marketing Manager von World Vision Finnland.

Am 6.Februar ist der „International Day of Zero Tolerance für FGM“. Hierfür wurde die Kampagne konzipiert. An der Seite von World Vision Finnland steht der Kreativpartner TBWA\Helsinki. „Wir wollten eine respektvolle und dennoch kraftvolle Kampagne ins Leben rufen, um dazu beizutragen, eine extreme Menschenrechtsverletzung zu beenden. Ein so akutes Problem erfordert eine Abbildung, die die Menschen zum Stillstand bringt. Ein Mund der durch eine Naht zum Schweigen gebracht wird, ist eine grausame Erinnerung daran, wie wichtig es für alle auf der ganzen Welt ist, sich gegen FGM auszusprechen“, sagt Laura Paikkari, Creative Director bei TBWA\Helsinki.

 

 

PA/ Red.

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