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Neues vom ORF-Postenkarussel

Rasend schnell dreht sich das Karussell der anstehenden Postenbesetzungen beim Österreichischen Rundfunk.

ORF Zentrum
APA /AFP

Es gibt Neuigkeiten: Und durchaus spannende. Nachdem sich Ö3 Chef Georg Spatt für die Position des ORF-Radiodirektors beworben hat und dort im Wettbewerb mit Ingrid Thurnher steht, dürfte hinter den Kulissen, wie Telekratius exklusiv in Erfahrung bringen konnte, die Sache entschieden sein:

Video kills the Radio-Star

Dem Vernehmen nach erhält Thurnher den Job. Spatt, dem vom neuen Generaldirektor Roland Weissmann größte Hochachtung für seine Leistung entgegengebracht wird, wird wohl leer ausgehen. Spatt dürfte, wie Telekratius in Erfahrung bringen konnte, sich vor allem deshalb beworben haben, um zu zeigen, dass er es kann. Dass er der Richtige ist. Chancen habe er sich selber eher weniger dafür gegeben. Spatt, der dem Vernehmen nach auch für eine andere Position im Gerede ist, wie Telekratius in Bälde verraten wird, wird Ö3 wohl erhalten bleiben. Eine gute Entscheidung, wenn man seine Performance ansieht, die von jenen, die hier entscheiden, durchaus gewürdigt wird: Hatte man noch zu seinem Amtsantritt dem Radiosegment den Niedergang prophezeit (Video kills the Radio-Star) und bestenfalls 10Prozent Ö3 in zwanzig Jahren – sprich heute – zugebilligt, so hält der Sender österreichweit bei 33 Prozent Reichweite. Bei der jungen Zielgruppe gar bei 42 Prozent. Und die 60 Millionen Euro Werbebudget, die Spatt mit seiner guten Arbeit generiert, sind auch nicht von schlechten Eltern. Dazu kommt, dass der laut eigener Angaben und Branchenansichten „sich eher autistisch generierende“ Manager wenig mit Eitelkeit am Hut hat und eher sehr zurückhaltend agiert, was detto für den jahrzehntelangen Ö3 Chef spricht.

Der technische Direktor hält

Große Diskussionen gab es in den letzten Tagen darüber, ob der – als fix gehandelte – Kandidat Harald Kräuter auch „halten“ wird. Er habe ein Manko bei der Digitalisierung der technischen Direktion, hörte man hinter den Kulissen. Doch Insider wissen: Darum geht es nicht in der Technik. Das schwierigste dort sind die Kollektivverträge, die schwierigen Arbeitszeiten und die äußerst komplizierten Abrechnungen der rund 1.000 Mitarbeiter und – die Disposition. Als „Ersatz“ für Kräuter wurde Alexandra Fida genannt. Was Telekratius exklusiv weiß, bevor es wieder die Fidlers dieses Landes nachschreiben. Ohne Zitat.

Doch Fida wird Kräuter nicht ersetzen, seine Bestellung gilt als fix. Freilich – Fida, die digitale Projekte geführt hat und als Kennerin modernster Technologie gilt – könnte in eine höhere Position in seinem direkten Umfeld wechseln.

Vom Tisch dürfte auch das Gerücht sein, wonach der jetzige kaufmännische Direktor zur GiS wechselt. Andreas Nader wird das nicht machen, erfuhr Telekratius aus durchaus gut informierten Kreisen. Wahrscheinlicher ist, dass der kaufmännische Direktor sich selbstständig macht und als Berater ORFIII Geschäftsführerin Eva Schindlauer, die in die kaufmännische Direktion wechseln soll, wie von Telekratius schon vor längerem kolportiert, zur Seite stehen wird.

Volle Konzentration bis Jahresende

Und Alexander Wrabetz? Da wird Telekratius schon demnächst ein streng gehütetes Geheimnis lüften das momentan nur er weiß. Und das wird eine größere Bombe. Die Gefahr, dass das von jemand anderem der sogenannten Insider geoutete wird ist freilich gering. Denn bis zum 31.12.2021 will sich Wrabetz voll seiner Aufgabe als Noch-Generaldirektor widmen. Zu neuen Jobs erst danach etwas sagen. Aber wie meist – ExtraDienst weiß mehr.

Bitte bleiben Sie dran…

Ihr Telekratius

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