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E-Books: leichtes Umsatzplus

Trendwende für 2019: Neue Käufer retten Markt aus der Stagnation - trotz mangelnder Konsumfreude bei einigen.
© Pixabay

E-Books haben in Deutschland im Jahr 2019 ein leichtes Umsatzplus von 0,6 Prozent erreicht. Die Zahl der Käufer ist um 1,9 Prozent auf 3,6 Mio. gestiegen, wie eine Erhebung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ergibt. Damit hat die Branche eine längerfristige Stagnation überwunden, die erst im Oktober 2019 vom Digitalverband BITKOM festgestellt wurde.

„Seit 2010 wieder gestiegen“

„Durchschnittlich gaben Käufer 6,32 Euro für ein E-Book aus. Damit ist der bezahlte Preis pro E-Book erstmal seit Beginn der Zeitreihe 2010 gestiegen“, heißt es vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Der Umsatzanteil von E-Books am gesamten Publikumsbuchmarkt liege unverändert bei fünf Prozent.

Der Börsenverein hat für die Erhebung Zahlen des Consumer Panels der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) genutzt. Die GfK führte eine Online-Befragung bei 20.000 Personen durch. Das Umsatzplus war hauptsächlich den zusätzlichen Käufern geschuldet. Denn die meisten Kunden zeigten sich wenig konsumfreudig.

Kunden sind nicht in Kauflaune

Im Jahr 2018 erwarben Konsumenten durchschnittlich 9,2 E-Books, im Jahr 2019 nur noch 8,9. Sie gaben pro Kopf auch weniger Geld für digitale Bücher aus. Insgesamt wurden auf dem deutschen Publikumsbuchmarkt 32,4 Mio. E-Books verkauft, um 1,5 Prozent weniger als 2018. Die gesamten jährlichen Ausgaben pro Käufer sanken um 1,2 Prozent auf 56,32 Euro.

 

 

PA/Red

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