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„Dr. Google“ schafft Angst

Recherchieren zu Krankheitssymptomen im Internet ist negativ für psychisches Wohlbefinden.
© Pixabay

Schon eine fünfminütige Suche auf Google zu individuellen Krankheitssymptomen wirkt sich negativ auf die Psyche und das generelle Wohlbefinden aus. Zu dem Schluss kommen Forscher der Universität zu Köln  in ihrer aktuellen Studie. Details sind in der Ausgabe 02/2020 der „Zeitschrift für Psychologie“ nachzulesen.

Vor allem Junge gefährdet

Die Wissenschaftler ließen vorrangig junge Erwachsene im Alter von durchschnittlich 23 Jahren fünf Minuten lang persönliche Symptome im Internet suchen. Obwohl in dieser Altersgruppe das Risiko für eine Krankheitsangststörung üblicherweise gering ist, gaben die Probanden direkt nach der Suche an, sich nun mehr Sorgen über ihre Gesundheit und die Krankheitssymptome zu machen.

Endstation „Hypochondrie“

Im Internet nach Symptomen und Krankheitsbildern zu suchen, ist normal geworden. 46 Prozent der Deutschen recherchieren regelmäßig zu Gesundheitsthemen im Web. Wenngleich Langzeitstudien zur Entwicklung einer Krankheitsangststörung (ehemals „Hypochondrie“) fehlen, belastet „Dr. Google“ zumindest das psychische Wohlbefinden, so die Forscher.

Den Link zur Publikation finden Sie hier.

 

PA/Red

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