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Dossier: „Grobe Einschnitte“ dank neuer Mitglieder abgewendet

Crowdfunding-Ziel bereits nach einem Tag erreicht.
© Dossier

Die Rechercheplattform „Dossier“ wird ihre journalistische Arbeit in der derzeitigen Form aufrechterhalten können. Das Ziel einer am Dienstag gestarteten Crowdfunding-Aktion, 1.000 neue Mitglieder zu gewinnen, wurde noch am selben Tag kurz vor 21.30 Uhr erreicht. Somit dürfte es nicht zu den ursprünglich befürchteten „groben Einschnitten“ für die Plattform kommen. Dieses „starke Zeichen für unabhängigen Journalismus“ habe die Redaktion „völlig überrascht“, sagte der stellvertretende Chefredakteur Georg Eckelsberger zur APA. Man werde aber weiterhin die Werbetrommel rühren und geplante Kampagneninhalte bis Ende April umsetzen. „Jedes Mitglied mehr bedeutet mehr Journalismus bei ‚Dossier'“, so Eckelsberger. Im besten Fall könnte man auch personell wachsen. „Das wäre sensationell“, meinte der Journalist.

„Dossier“ traf der Wegfall ihrer Recherchetätigkeit für das Late-Night-Satireformat „Gute Nacht Österreich“ hart. Um künftig unabhängiger von externen Aufträgen zu sein, initiierte die Plattform die Crowdfunding-Aktion (ExtraDienst berichtete). Anfang April hatte „Dossier“ noch knapp über 2.000 Mitgliedschaften, die in ihrer günstigsten Form 52 Euro im Jahr kosten und unter anderem alle erscheinenden Magazine in Printform bzw. die bereits erschienenen in digitaler Form beinhalten. Mittwochmittag zählte das Magazin bereits 3.173 Mitglieder.

 

APA/Red.

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