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Doschd nun „ausländischer Agent“

Das Vorgehen gegen die kremlkritischen Sender
© Pixabay

Russlands Behörden gehen gegen Doschd vor

Wie aus einem Eintrag des Innenministeriums vom Freitag hervorging, ist der kremlkritische Internetsender „Doschd“ in Russland in das Register „ausländischer Agenten“ aufgenommen worden. Die Bezeichnung ist umstritten, weil sie die Organisationen und Medienhäuser stigmatisieren und vor allem einfache Bürger abschrecken soll, sich zum Beispiele Hilfe bei Menschenrechtsaktivisten zu suchen.

Der Chefredakteur des unabhängigen Senders, Tichon Dsjadko, zeigte sich überrascht von der Entscheidung. „Niemand hat uns darüber informiert“, sagte er der Agentur Interfax. Zuvor was das unabhängige Nachrichtenportal Meduza in das umstrittene Register aufgenommen worden, denn Medien und Nichtregierungsorganisationen, die Geld aus dem Ausland beziehen, müssen sich in Russland als „ausländische Agenten“ registrieren lassen und etwa Vermögenswerte offenlegen.

APA/ Red.

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