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Disney+: Sommer-Start in 42 neuen Ländern

Management des US-Anbieters visiert im Streaming-Krieg ambitionierte Expansionspläne an.
Pixar

Disney rollt seinen Streamingdienst weiter aus

Die Walt Disney Company hat für die hauseigene Streaming-Plattform Disney+ besonders ambitionierte Expansionspläne angekündigt. Läuft alles nach der Vorstellung der Chefetage soll der Online-Dienst nämlich noch im Sommer 2022 in 42 neuen Ländern und elf Regionen an den Start gehen. Mit dabei sind unter anderem Südafrika, die Türkei, Polen oder die Vereinigten Arabischen Emirate.

„Disney+ versucht, seine globale Expansionsstrategie mit großen Schritten voranzutreiben, um das langsamere Wachstum seiner Kundenzahlen in Nordamerika auszugleichen“, heißt es vom US-Branchenblatt The Hollywood Reporter anlässlich der Bekanntgabe der Pläne des Unterhaltungskonzerns. Um sich im Streaming-Krieg gegen die starke Konkurrenz von Netflix und Co durchzusetzen, will man nun zahlreiche neue Nutzer in über 40 Ländern der Welt gewinnen.

Zu den wichtigsten neuen Märkten, in denen das Unternehmen auf Kundenfang gehen will, zählen Südafrika, die Türkei, Polen und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Liste der weiteren Nationen, die im Expansionsplan enthalten sind, ist lang und reicht von Albanien, Algerien, Kroatien, Tschechien, Ägypten, Griechenland, Ungarn, Irak, Israel, Jordanien, Lettland, Liechtenstein, Malta, Marokko, Katar, Rumänien, Saudi Arabien, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Tunesien bis in den Jemen.

Disneys Video-on-Demand-Dienst ist im Herbst 2019 zunächst nur in den USA, Kanada und den Niederlanden gestartet. Mit gegenwärtig 118,1 Mio. Abonnenten konnte sich der Service seitdem bis auf Platz drei der weltweit größten Streaming-Anbieter hocharbeiten – hinter Netflix und Amazons Prime Video. Innerhalb Europas ist Disney Plus derzeit außer in den Niederlanden bereits in folgenden Ländern verfügbar: Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Island, Irland, Italien, Luxemburg, Monaco, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, der Schweiz und Großbritannien.

 

pte

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