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Tilke Judd von Google referierte zu Künstlicher Intelligenz

 

IAW18: Input, Insights und Networking

 

Rund 800 Teilnehmer fanden sich am Dienstag im Dornbirner Messequartier ein, um Inputs und Insights zu neuesten digitalen Trends und Entwicklungen auszutauschen. Hass im Netz und wie man ihm begegnet, thematisierte der erste Speaker, der deutsche Journalist Richard Gutjahr. Er lernte die Schattenseiten von Social Media am eigenen Leib kennen, nachdem er live über die Attentate in Nizza und München berichtet hatte, bei denen er zufällig vor Ort gewesen war. Er und seine Familie seien kurz darauf in einen „Shit-Tsunami“ und in den Fokus von Verschwörungstheorien geraten. Gutjahr beschrieb eindringlich, wie wichtig es ist, dass jeder einzelne und vor allem auch die großen Internet-Konzerne Verantwortung für die Bekämpfung von Hass-Reden übernehmen.

Weitere Themen waren der Einsatz und die Zukunftschancen von Künstlicher Intelligenz, präsentiert von Tilke Judd von Google, oder Einsatz von Influencern zum Erfolg einer Marke. Philipp Giselbrecht von Kästle-Ski, schilderte, wie es ihm gelang, die Marke Kästle mit kleinem Budget international auszubauen, indem er auf die Zusammenarbeit mit Influencern setzte. Und über die Herausforderung, dabei die Spreu vom Weizen zu trennen. Guido Bülow von Facebook, erklärte, wie das erfolgreichste soziale Netzwerk Medienpartnerschaften aufbaut, um qualitativ hochwertigen News-Content, für welchen User auch zu zahlen bereit sind, global verbreiten zu können.

Als letzte drei Speaker kamen Proponenten aus Vorarlberg zu Wort: Hubert Rhomberg, Rhomberg Holding, erfindet das Bauen neu und sieht Nachhaltigkeit als stärksten Treiber für Innovation. Er erklärte, warum in Zukunft nur diejenigen erfolgreich sein werden, die bereit sind, ihr Wissen zum Wohle aller zu teilen. Christian Lutz und Jodok Batlogg haben sich mit ihrer crate.io. gerade ein Series A Investment von 11 Millionen Dollar geangelt und gehören mit Lösungen für die Speicherung und Nutzbarmachung von Big Data zu den Top-10 Playern weltweit. Sie sehen in Vorarlberg ein riesiges Potenzial, durch Digitalisierung Wertschöpfung im Land zu halten, es fehle aber noch am Bewusstsein bei den meisten Unternehmen. 

 

 

Bildcredit: Frederick Sams/Russmedia