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Dermatologe warnt vor falscher Händehygiene

Händedesinfektion sei unter Umständen schonender als Händewaschen. Hygienespezialist Hagleitner gibt Rat für die kalte Jahreszeit.
© Mathias Scheuringer, Hagleitner Hygiene

„Der Corona-Winter kann sich auf die Hautgesundheit vieler schlagen, etwas Vergleichbares hat es noch nicht gegeben.“ Hierauf macht Dr. Werner Voss aufmerksam, Chefdermatologe der deutschen Dermatest GmbH. Denn Händehygiene sei nebenwirkungsanfällig: „Seife und Desinfektion greifen häufig nicht nur Keime, sondern auch die Haut an. Schon dadurch leidet ihre natürliche Schutzfunktion. Hinzu bläst nun außen die kalte Winterbrise, innen trockene Heizungsluft. Ist unsere Haut einmal spröde und rissig, haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Die Katze beißt sich gleichsam in den Schwanz.“

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Kerstin Heine ist Chemikerin beim Hygienespezialisten Hagleitner © Mathias Scheuringer, Hagleitner Hygiene

Achtsame Händehygiene

Was das aufgrund von Corona für die Gesellschaft bedeute, lasse sich gegenwärtig nicht abschätzen. Zur Achtsamkeit mahnt Dr. Voss auf jeden Fall: „Hautpflege muss dazugehören – entweder als integraler Produktbestandteil oder unmittelbar nachher.“ Zugleich räumt der Arzt mit einer weitverbreiteten Annahme auf: „Sich die Hände zu waschen, mag landläufig als die sanftere Methode gelten – verglichen zur Desinfektion. Hieb- und stichfest ist diese Meinung aus hautärztlicher Sicht jedoch nicht immer. Hochwertige Desinfektionsprodukte schließen Rückfetter und Feuchthaltemittel ein, sie schützen die Haut direkt bei jeder Anwendung.“

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Dr. Werner Voss ist Chefdermatologe der deutschen Dermatest GmbH © Hendrik Wardenga, Dermatest GmbH

30 Sekunden Hautpflege

Praktischer Rat dazu kommt von einem Hersteller aus Österreich. Die Firma Hagleitner bietet seit 1971 Hygieneerzeugnisse für ein institutionelles Umfeld: Zu den Kunden zählen Hotels, Geschäfte, Schulen sowie Krankenhäuser. Kerstin Heine wirkt bei Hagleitner als Chemikerin, sie verantwortet den Desinfektionsbereich:

„30 Sekunden lang gründlich verreiben: Für die Händedesinfektion ist das eine Faustregel, so lang muss die Haut nass bleiben. Einerseits hat das Coronavirus nach 30 Sekunden keine Chance, andererseits kriegt die Haut dann auch genug Pflegestoffe. Hierauf wird nämlich oft vergessen: Um 30 Sekunden zu erreichen, braucht es angemessen Desinfektionsmittel. Ist zu wenig auf den Händen, entzieht ihnen der Alkohol Feuchtigkeit; ein Pflegeeffekt aber bleibt aus.“

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Der Händedesinfekt-Schaum von „hagi“ trägt das „Fünf-Sterne-Gütesiegel“ der deutschen Dermatest GmbH, es sichert größtmögliche Hautverträglichkeit zu © Werner Krug, Hagleitner Hygiene

Fachgutachten

Hagleitner hat von Dr. Werner Voss und der deutschen Dermatest GmbH Fachgutachten angefordert. Ein Händedesinfekt-Schaum erhielt dabei das „Fünf-Sterne-Gütesiegel“, es sichert größtmögliche Hautverträglichkeit zu. Ein Händedesinfekt-Gel brachte es auf das Prädikat „Very good“. Beide Erzeugnisse sind geprüft gegen Bakterien, Pilze und Viren. Demzufolge wirken sie auch anerkannt gegen das Coronavirus SARS-CoV-2.

Verbraucherinteresse

Beide Erzeugnisse reihen sich zu hagi, einer Marke für Konsumentinnen und Konsumenten; es geht um Desinfektion und Körperpflege. Hagleitner startete mit hagi am 6. März 2020. Seit 25. November 2020 steht auch Deutschland der hagi-Markenwebshop offen, seine Artikel lassen sich fortan in der ganzen Bundesrepublik bestellen: www.hagi-hagleitner.com

11. 12. 2020 / gab / ots
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