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Datenschutzbehörde ermittelt gegen OMV

Laut „Dossier“ die Datenschutzbehörde ein Verfahren eingeleitet haben.
© Pixabay

Der Betriebsrat befürchtet überwacht zu werden.

Im Frühjahr 2020 soll der Ölkonzern E-Mails und Diensthandys von Mitarbeitern durchsucht haben. Dies soll zwar mit Einwilligung geschehen sein, aber ohne den Betriebsrat eingebunden zu haben. Ein entsprechender Bericht des „Kurier“ soll nun die Datenschutzbehörde auf den Plan gerufen haben. Anfang April soll ein eine Aufforderung zur Stellungnahme an die OMV ergangen sein. OMV-Chef Rainer Seele sieht sich zur Zeit mit vielen Punkten konfrontiert. Wie ExtraDienst.at berichtete ließ er „Dossier“ nach Berichten über angebliche Unkorrektheiten bei der mehrheitlichen Übernahme des Chemiekonzerns Borealis auf Schadenersatz klagen, Umweltschutzorganisationen werfen ihm Spionage vor und fordern seinen Rücktritt und auch der eigene Betriebsrat sitzt dem Konzernchef im Nacken. Der OMV-Betriebsrat ließ nun seine Anwältin, Katharina Körber-Risak mit „Dossier“ sprechen. Ihr zu Folge könne man nicht ausschließen, dass Betriebsratsmitglieder überwacht werden, da man in der Vergangenheit mit internen Untersuchungen konfrontiert war. Auch eine Anfrage betreffend Mitarbeiterüberwachung sei „unbefriedigend“ beantwortet worden.

APA/red

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