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Geschäftsführer Erich Habesohn und Harald Doucha mit den Agenturleitern Birgit Halva und Markus Pfaffenwimmer

Die Wiener Marken-Experten Habesohn und Doucha haben die Fusion mit dem Linzer Branchenurgestein MMS abgeschlossen. Nach einer Übergangsphase für bestehende Kunden ist das Team nun bereit, den heimischen Werbemarkt im Sturm zu erobern.

 

Werbeagenturen gibt es wie Sand am Meer. Sei es das Einzelunternehmen oder die 40-köpfige Kreativfabrik – die Konkurrenz ist groß. Daher ist jeder noch so feine Unterschied entscheidend. Und wenn man die Werbeagentur MMS im Linzer Zentrum betritt, dann ist es förmlich spürbar: Jenes Gefühl, das Kunden die Sicherheit gibt, hier die eigenen Träume verwirklichen zu können. Angefangen bei der Einrichtung über motivierte Gesichter der Mitarbeiter bis hin zu einer Chefetage, die ihre erfolgreiche und vor allem außergewöhnliche Strategie begeistert vorlebt. Dieser Erfolg ist zum einen das Werk des ehemaligen MMS-Eigentümers Willi Hamburger. Auf der anderen Seite der Verdienst der beiden Wiener Marken-Experten Erich Habesohn und Harald Doucha, die seit der Übernahme Ende letzten Jahres auch als Geschäftsführer der Linzer Agentur agieren. Für die Agenturleitung der MMS zeichnen seit dem Zusammenschluss mit der Wiener HD die beiden erfahrenen Oberösterreicher Birgit Halva und Markus Pfaffenwimmer verantwortlich.

Die Verbindung beider Agenturen zeigt sich heute selbstverständlicher denn je. Die Gemeinsamkeiten reichen über das Interieur bis hin zu grundlegenden Fragen im Unternehmen. So verfügen beide Agenturen über einen soliden Stamm festangestellter Mitarbeiter und diverse langjährige Großkunden. Diese Synergien versuchten Habesohn und Doucha in den vergangenen Monaten zu nutzen und Bereiche aus beiden Standorten in den jeweils anderen zu übertragen. Nach dieser begleiteten Übergangsphase für bestehende Kunden ist das dynamische Team mit erweiterten Kompetenzen nun bereit, den heimischen Werbemarkt im Sturm zu erobern. Das 50. Jubiläum von MMS im kommenden Jahr soll zudem dabei helfen, über den Tellerrand hinaus zu kommunizieren. Im ExtraDienst-Interview sprachen die vier Marken-Experten über das vergrößerte Team, gemeinsame Ziele, die man sich gesetzt hat, und verblüffende Ähnlichkeiten.

ED: Wie kam es zu dem Zusammenschluss beider Agenturen?

Habesohn: Die Sache ist wie vieles im Leben ein reiner Zufall gewesen. Wir haben uns immer die Frage gestellt, wie man wachsen könnte. Einerseits durch Akquisition, bestenfalls natürlich durch Weiterempfehlung von bestehenden Kunden. Beides haben wir betrieben. Aber man kann natürlich auch durch Zukauf wachsen. Mit unserer Strategie im Hinterkopf habe ich zudem überlegt, wie es zu einer Verjüngung kommen könnte. Der erste Schritt war das Dazukommen von Harald Doucha. Dann habe ich auf gesellschaftlicher Ebene zweimal Willi Hamburger getroffen, wobei er mir mitgeteilt hat, dass er eigentlich einen Nachfolger sucht.

ED: Wann haben Sie sich geeinigt?

Habesohn: Wir verstehen uns zwischenmenschlich sehr gut mit Willi Hamburger und haben sehr viele Überschneidungen zwischen den Agenturen festgestellt. In beiden Firmen gibt es Mitarbeiter, die seit 25 Jahren bei uns tätig sind. Bei MMS sogar seit bis zu vierzig Jahren. Das ist schon sehr untypisch für die Branche.

Darüber hinaus hat uns der oberösterreichische Wirtschaftsraum immer interessiert. Schließlich hatten wir mit den Firmen Auer (Spitz) und Think Shoes zwei bedeutende Kunden mit Sitz in Oberösterreich. Da haben wir uns gedacht, wir sind dadurch eh schon so oft in Oberösterreich, das macht doch durchaus Sinn. Nach einem kurzen Abgleich während zwei, drei Monaten hat Willi Hamburger gesagt: „Du bist der Richtige, um mein Lebenswerk fortzuführen.“ Kurz vor seinem 65. Geburtstag im Oktober 2016 haben wir die MMS dann übernommen. Uns ist allerdings wichtig, die Fusion als Zusammenschluss und nicht als Übernahme darzustellen. Schließlich sind beide Unternehmen zwei erfolgreiche, gut etablierte Wirtschaftskörper.

 

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen ED-Print-Ausgabe!

 

Autor: Philipp Ratky

Bildcredit: Habesohn & Doucha