Skip to content. | Skip to navigation

Vom No-Interest-Produkt in Richtung Markenartikel: Auch die Kampagnen des Verbund signalisieren den kommunikativen Wertewandel

 

70 Prozent der Konsumenten denken an das „Ja“-Wort für einen neuen Energieanbieter. Was den Wettbewerb am heimischen Markt anheizt – auch in Sachen Marketing

 

Die üblichen Bedenkenträger standen damals unter Strom. Geringes Interesse der Verbraucher, keine relevanten Margen, wenig Aussicht auf bessere Verhältnisse – die Unkenrufe waren unüberhörbar. Wer sich trotzdem als Anbieter auf den liberalisierten Energiemarkt wagte, musste offenbar eine ziemlich dicke Haut besitzen. Oder die insgeheime Überzeugung, dass hier sehr wohl noch ausreichend wirtschaftliche Lichter angehen könnten. Trotz keineswegs überwältigender Ausgangsbedingungen.

Alle First Mover, offenbar mit Weitblick ausgestattet, sind richtig gelegen. Selbst wenn eine lange Periode erforderlich war, bis sich das monopolistisch eingelernte Verhalten der Kunden geändert hat. Das Klischee vom zögerlichen Verbraucher, der einen Lieferanten-Wechsel scheut wie ein Veganer rohes Fleisch, ist Geschichte. Kaum jemand fürchtet mehr ernsthaft, dass im Zuge eines neuen Vertrages der Fernseh-Bildschirm schwarz bleibt und der Herd auf dauerkalt schaltet. Vielmehr zeigt sich in den Haushalten die klare Tendenz zur Energie-Veränderung.

 

Die vollständige Story lesen Sie in der aktuellen ED Print-Ausgabe!

 

Autor: Christian Prenger

Bildcredit: Verbund