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Streaming Wars

Netflix liegt unangefochten an der Spitze der Streaming-Dienste. Dieser Markt wächst. Nun formieren sich die Konkurrenten zum Kampf um Marktanteile.

Von Thomas Königshöfer

Eine Milliarde Stunden – pro Woche. Oder: Zwölf Milliarden Stunden je Quartal. Soviel Zeit verbrachten Zuschauer weltweit vor dem Bildschirm mit Netflix. Netflix verbraucht etwa ein Fünftel der genutzten Breitbandkapazität des Internets. Deshalb sind auch etliche Wall Street-Zampanos überzeugt, dass Netflix „die vielleicht beste Erfolgsgeschichte der Technologie-Industrie“ ist.
In Zahlen ausgedrückt ist die Erfolgsgeschichte des Unternehmens aus Los Gatos noch beeindruckender: Von 2015 bis 2018 steigerte Netflix seinen Umsatz um das 2,5-Fache, den Preis je Aktie um das 3,2-Fache und seinen Bilanzgewinn um das Zehnfache. 139 Millionen Abonnenten weltweit konnte das Unternehmen für sich gewinnen. Und kein Ende ist in Sicht.
Ernsthafter Kontrahent im Kampf um Abonnenten ist – neben Hulu oder Sling TV – Amazon Prime Video. Und vor allem YouTube. In einer Studie von ComScore erreichte Amazon Prime 33 Prozent, YouTube 53 Prozent und Netflix 75 Prozent aller mit Streaming-Apps ausgestatteten US-Haushalte.
Analysten von Grand View Research prognostizieren ein Wachstum des Streaming-Marktes bis 2025 auf etwa 125 Milliarden US-Dollar. Erfolg und Wachstumschancen schüren die Lust auf große Gewinne. Während Netflix und Amazon Prime Video sich den weltweiten Streaming-Markt bis 2018 beinahe alleine aufteilten, treten 2019 neue Rivalen auf den Plan.

Das ist Brutalität

Alle waren gespannt: Schaffen sie’s? Oder schaffen sie’s nicht? Am 25. März dieses Jahres hat Apple sich siegessicher gezeigt: Mit Apple TV Plus soll ab Herbst 2019 eine neue Ära der Streaming-Dienste beginnen, wenn es nach Tim Cook geht. Hollywood-Größen wie Reese Witherspoon, Jason Momoa, Steven Spielberg und natürlich Oprah Winfrey schilderten ihre Vision davon, was Geschichten ausmachen: Apple hatte sie für Filmproduktionen der neuen Plattform engagiert.

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ExtraDienst / ed3 / 29.3.2019

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Bildcredit: Apple