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Strom-Allianzen: In Deutschland kooperieren Kare und E.ON

Mit steigendem Marketing-Aufwand wollen die heimischen Energieanbieter jetzt wechselwillige Kunden überzeugen. Quereinsteiger heizen den Wettbewerb noch zusätzlich an.

 

Bis Ende März bleibt das Licht noch ausgeschaltet. Dann erst gehen die Scheinwerfer an für die neue Werbelinie und die dahinterliegende Strategie von Wien Energie. Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit Demner, Merlicek und Bergmann ist jetzt das Team der Agentur Springer & Jacoby für jenes Unternehmen zuständig. Das Ziel der Bemühungen nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren klingt wenig verblüffend: Nach eigener Aussage will Wien Energie bestehende Kunden binden und neue gewinnen.

Mit solchen Begehrlichkeiten dürfte der Versorger nicht alleine unterwegs sein beim Buhlen um die Gunst von Zielgruppen. Auch diese Aktivität sendet ein klares Signal, dass sich die Lage in der einstigen Monopol-Tiefschlaf-Zone gravierend verändert hat. Der liberalisierte Markt ist in den letzten Jahren massiv in Bewegung geraten: Immer mehr Konsumenten wechseln den Versorger, immer mehr private Anbieter rangeln um Unterschriften auf Verträgen. Der Wettbewerb hat mehrere Volt zugelegt, seit die Bevölkerung entdeckt hat, dass sich mit der richtigen Wahl des Versorgers tatsächlich das Budget schonen lässt.

Zahlen aus dem Vorjahr sprechen jedenfalls eine durchaus deutliche Sprache: Laut der Tarifvergleichs-Plattform durchblicker.at haben die heimischen Konsumenten 2016 mit dem Wechsel durchschnittlich 645 Euro gespart, im Schnitt geben sie jährlich 702 Euro für Strom und 891 Euro für Gas aus.

 

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Autor: Christian Prenger

Bildcredit: MyElectric