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Das „erste Mal“ setzt im Leben eines Menschen immer einen Meilenstein. Egal ob es um Liebe oder Beruf geht, die Premiere bleibt unauslöschlich im Gedächtnis verankert. ED fragte Journalisten, Fotografen, Moderatoren, Karikaturisten, Kabarettisten und Werbemacher über ihr „erstes Mal“ im Arbeitsleben.

 

The first cut ist the deepest“, heißt der Titel eines Cat Stephens-Klassikers und prägnanter kann man wohl die Bedeutung des ersten Males nicht formulieren. Während jede Wiederholung nur noch einen Abgesang der Premiere darstellt und sich nur durch die ihr innewohnende Komfortzone am Leben hält, ist die Premiere selbst dagegen wie das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch an einen lauen Frühlingsmorgen. Wie selbstverständlich, furchtlos und mit welcher Neugierde für das Leben uns die Kinder vorexerzieren, wie sie ihre ersten aufrechten Schritte setzen oder erstmals ohne Hilfe Stiegen steigen, sollte den „Alten“, die von der Macht der Gewohnheit oftmals der Entdeckungslust beraubt wurden, ein Vorbild sein. Die Magie des ersten Males ist wohl die Magie des Lebens selbst. Die erste große Liebe, die erste eigene Wohnung, der erste Arbeitsplatz sind Ereignisse, die unserem eigenen Lebensweg den Drall geben, der wohl bis an unser Ende nachwirkt. Dazu gehört auch der erste Auftrag oder Auftritt, der die weitere Karriere nicht unwesentlich beeinflusst. Während viele Aufgaben und Ereignisse des Berufslebens bald im Massengrab nutzloser Erinnerungen für immer verschwinden, bleibt die Erinnerung an den ersten Auftrag als elementares Ereignis beständig erhalten.

 

Ängste und fehlende Selbsteinschätzung

Nicht selten gehört zum ersten Mal auch das Überwinden von Versagensängsten. Peter Aigner, der 1994 mit seiner Ex-Frau seine PR-Agentur gründete, kann davon ein Lied singen: Vor dem ersten Kundenmeeting, das in deren Wohnung stattfand, die damals als Homeoffice diente, sperrte sich seine damalige Frau vor Nervosität im Schlafzimmer ein.

 

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Autor: Christian Sec

Bildcredit: sheikoevgeniya / Fotolia