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(c) Deutsche Telekom AG

Hoffnung hinter der Paywall: Junge Konsumenten zeigen jetzt mehr Bereitschaft, für Online-Inhalte zu bezahlen. Für großen Optimismus besteht trotzdem noch kein Anlass.

Von Christian Prenger

Der Aufstieg der Online-Medien in den frühen Nullerjahren hat eine Unkultur des kostenfreien Medienkonsums mit sich gebracht. Darunter leiden die klassischen Verlage bis heute.“ Jene Einschätzung von Werner Ballhaus dürften wohl so gut wie alle Führungskräfte teilen. Der Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation der Unternehmensberatung PwC in Deutschland schickt gleichzeitig ein Business-Glückshormon: „Unsere Umfrage liefert nun erste Hinweise, dass die Entwicklung, anders als oft behauptet, vielleicht doch nicht unumkehrbar ist.“ Vielleicht reißt dieser dezente Hinweis sogar jene aus ihrer Lethargie, die kaum noch mit spürbarer Besserung rechnen. Die Monetarisierung von Online-Inhalten hat den Verantwortlichen jedenfalls bisher ordentlich Nerven gekostet. Seit geraumer Zeit laufen Verlage gegen jegliche Paywall, wenn es um die Zahlfreude von Konsumenten geht. Probiert wurde einiges, zumeist mit homöopathisch dosierten Erfolgen. Die Geiz-ist-geil-Schiene, einst in völliger Verkennung möglicher Konsequenzen zelebriert, erweist sich heute als kaum zu überwindende Hürde. Doch jetzt tauchen zumindest in der Theorie unerwartete Hoffnungsträger auf. Wenn es nach PwC geht, könnte tatsächlich jene Klientel eine Trendumkehr befeuern, die eigentlich kaum jemand auf der Rechnung hatte in Sachen Paid Content: junge Personen mit einem anderen Bewusstsein. „Während viele der 40- bis 60-Jährigen daran gewöhnt sind, dass journalistische Inhalte im Internet nichts kosten, ist bei den 20- bis 40-Jährigen offensichtlich eine Gegenbewegung zu beobachten“, vermerkt Ballhaus.

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Bildcredit: Deutsche Telekom AG