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Mobile Werbung verzeichnet eine rasant steigende Popularität bei Unternehmen

 

Wenn Strategen zum Telefon greifen, könnte es bald auf andere Art bei Verbrauchern klingeln. Die erforderliche Direktverbindung soll nun ein Tool namens „Banners App“ realisieren. Hinter diesem Programm für Markenwerbung, jüngst gelauncht vom Werbenetzwerk Easy Visual, steht ein ehrgeiziges und anspruchsvolles Ziel: Die effizientere Versorgung von Zielgruppen mit Produkt-Informationen.

Speziell Erreichbarkeit und Treffsicherheit sollen an Qualität zulegen – genau jener Stoff, aus dem zahlreiche Absatzträume von Entscheidern gemacht sind. Zu diesem Zweck erfolgt die Aktivierung von Werbung immer dann, wenn das Telefon freigeschaltet wird. Der Besitzer muss die Software mit persönlichen Daten füttern und erhält individuelles Material. Die Häufigkeit der Anzeige von Botschaften ist frei wählbar, damit Kommunikations-Stress nicht nervt.

„Die Nutzer sehen relevanten Content, der ihren Interessen entspricht. Gleichzeitig können sie mit einem Banner-Klick auf die Website der Marke gehen oder das Werbefenster schließen. Die Darstellung erfolgt außerdem real und nicht konditional. Denn häufig ist dieser Banner, der von den Werbetreibenden bezahlt wird, überhaupt gar nicht zu sehen“, vermerkt Rafal Szymanski, CEO von Easy Visual. 

 

Sympathische Annäherung

 

Die Funktionalität klingt jedenfalls vielversprechend. Das Programm will nicht bloß eine präzise Kampagnen-Lieferung je nach Klientel bewerkstelligen, sondern zählt auch reale Views und die Conversion Rate. Weiters nähern sich Empfänger der Werbung freiwillig, was den Absender sympathisch machen soll, sanfter Kommunikationszwang ist kein Thema. Im Gegensatz zu Traffic-Steigerungen. Das Investment könnte sich also lohnen. 

Dafür muss die Praxis erst einmal halten, was die schöne Theorie verspricht, damit ein „Ja“ aus den Chefetagen kommt. Die Chancen stehen keineswegs schlecht, denn ein Megatrend hinterlässt gerade prägnante Spuren in der Kommunikationswelt: mobile Werbung. Kampagnen über Smartphones und Tablets gelten als Hoffnungsträger für Absatzförderung und Imagepolitur. Wo früher zaudernd in die Tasche gegriffen wurde, erhöhen viele Entscheider jetzt ihr strategisches Tempo. 

Laut der Mediaagentur Zenith geht es steil nach oben: Mobile Werbung soll 2020 bereits geschätzte 30,5 Prozent der weltweiten Spendings ausmachen. Drei Jahre zuvor pendelte sich jener Wert bei 19,2 Prozent ein. Die Investitionen werden 2020 immerhin 187 Milliarden Dollar betragen, mehr als die doppelte Summe, die in Desktop-Werbung fließt. Pikantes Detail am Rande: 192 Milliarden Dollar sind in diesem Jahr für Fernsehwerbung gedacht. Sollte das Szenario Wirklichkeit werden, verspürt das Fernsehen also einen ziemlich heißen mobilen Atem im Nacken.

 

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Bildcredit: Pixabay