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Steueranreizmodell, VOD-Dienste, verkrustete Förderstrukturen: Die Player der Film­branche geizen nicht mit Ideen, wie sich der Produktionsstandort Österreich attraktivieren ließe. Und damit zu anderen europäischen Ländern aufschließen könnte.

 

Es fesselt uns, es fasziniert uns. Es unterrichtet uns, es entführt uns in andere Welten. Es unterhält uns, es macht uns neugierig. Das Medium Film wusste schon seit seinen Anfängen die Aufmerksamkeit der Menschen an sich zu ziehen. Daran hat sich bis heute, mögen noch so viele technische Veränderungen die Branche umgekrempelt haben, nichts geändert.

Dass hierzulande nicht nur Hollywood-Blockbuster, sondern auch österreichische Produktionen geschätzt werden, lässt sich an den Marktanteilen im TV ablesen. Seien es genuin österreichische Produktionen, seien es Koproduktionen mit starkem österreichischem Anteil – sie erweisen sich als jene Sendungen, die die meisten Zuseher vor den Fernseher zu locken wissen. Dennoch: Die Branche tut sich schwer in Österreich. Oder, wie es Werner Müller, Geschäftsführer des Fachverbandes Film- und Musikwirtschaft in der WKÖ, ausdrückt: Die Branche stagniert. Sowohl was die Fördergelder als auch die Strukturen betrifft. Mit diesem Befund ist er nicht allein, sondern wird praktisch von allen Playern der Branche unterstützt. Dazu kommt: Heimische Produktionen sind einem starken Wettbewerb ausgesetzt. Durch den riesigen deutschsprachigen Markt würden praktisch alle Filme, die hierzulande im Kino gespielt werden, im Gegensatz zu vielen anderen Märkten synchronisiert, so Roland Teichmann vom Österreichischen Filmförderungsinstitut. Österreichische Produktionsfirmen hätten zudem oft auch nicht die Marketingmöglichkeiten ausländischer Mitbewerber. Die Folge: Der österreichische Produktionsstandort droht ausgetrocknet zu werden. Nicht wenige Produktionsfirmen leben praktisch von der Hand in den Mund. Infrastruktur geht verloren.

 

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Autor: Ulrich Bentz

Bildcredit: Allegro Film