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Reporter werden in der ganzen Welt diffamiert und mundtot gemacht

 

Die Situation von Journalisten ist weltweit nicht beste. Nicht nur in exotischen Diktaturen werden sie gejagt oder diffamiert. Gemütlich ist der Job nicht einmal mehr bei uns zu Hause. Und wenige Kilometer von Wien, in der Slowakei, wurde einer sogar ermordet.

 

Seit Wochen demonstrieren Zehntausende in der Slowakei gegen die Regierung. Die Proteste hielten auch nach dem Rücktritt von Innenminister Robert Kalinak und von Premier Robert Fico unvermindert an.

Die Staatskrise wurde ausgelöst durch den Mord an dem Aufdeckungsjournalisten Jan Kuciak und seiner Verlobten Martina Kusnirova am 25. Februar, einem Sonntagabend. Kuciak war Reporter des Nachrichtenmagazins Aktualy.sk. Bei seinen Recherchen war er auf ein Netzwerk aus korrupten Politikern und organisierter Kriminalität gestoßen.

Der slowakische Innenminister war schon lange umstritten. So viel Lärm lohnt sich für die ’Ndrangheta kaum. Vor allem, weil ihre Machenschaften in der Slowakei seit mehreren Jahren bekannt sind. Vor Jahren schon soll er einen Steuerbetrug des Geschäftsmanns Ladislav Basternak gedeckt haben. Eine zwielichtige Gestalt sei auch Marian Kocner. Er soll den Investigativ-Journalisten öffentlich bedroht haben. Kuciak wurde nur 27 Jahre alt.

 

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Autor: Gerald Teufel

 

Bildcredit: Adobe Stock