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Drei Experten verraten, wie Mitarbeiter in der Kommunikationsbranche – trotz teils schwieriger Arbeitsverhältnisse – kreativ und motiviert bleiben können.

 

Werbeagenturen, Verlage, Internet-Start-ups, sonstige Medien: Jobs in der Kommunikationsbranche haben ein cooles Image. Hand in Hand damit gehen jedoch oft herausfordernde Arbeitsbedingungen: massenhaft Überstunden, viel Stress, wenig Geld. Die große Frage ist: Wie können trotzdem die Leistungsfähigkeit, die Motivation und die Kreativität der Mitarbeiter aufrechterhalten werden? Wie sich nicht krank arbeiten? Wie den Sinn nicht verlieren?

„Wozu“ und „trotzdem“ waren zwei zentrale Themen für den renommierten Wiener Psychiater Viktor E. Frankl, dessen Todestag sich heuer zum 20. Mal jährte. Die von ihm begründete „Logotherapie/Existenzanalyse“ wird heute als „Dritte Wiener Schule der Psychotherapie“ – nach Sigmund Freud und Alfred Adler – bezeichnet. Sein Motto: Wenn der Mensch einen Sinn in seinem Leben erkennt, wenn ihm bewusst ist, „wozu“ er sich den Herausforderungen stellt, dann geht vieles leichter von der Hand. Das gilt auch fürs Arbeitsleben. Sinnerfüllte Menschen können sich nicht nur selbst motivieren, sie sind auch resilienter (widerstandsfähiger).

 

Sinn-Erfüllung

„Persönliche Sinn-Erfüllung ist gemäß Viktor E. Frankl immer individuell und situativ verschieden“, erklärt Dr. Harald Pichler, Sinn-zentrierter Berater am Viktor Frankl Institut Wien und Autor des Praxisbuches „Sinn-erfüllt arbeiten. Erfolgreich führen“. „In einem Fall kann es sinnvoll sein, die belastenden Rahmenbedingungen vorübergehend auszuhalten, wenn ein entsprechendes Sinn-Motiv zur Verfügung steht: Ich habe zwar ein prekäres Arbeitsverhältnis und manche Menschen behandeln mich respektlos. Aber ich spüre dennoch eine Begeisterung für meinen Job. Ich leiste einen Beitrag zur Information der Menschen da draußen. Ich mache das, was ich gut kann, und es bedeutet anderen Menschen etwas.“ Diese selbst-transzendente, nach außen gerichtete Haltung könne Belastungen erträglicher machen. Zumindest eine Zeitlang.

 

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Autor: Karin Martin

Bildcredit: ©nd3000 - stock.adobe.com