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Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache mit Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal (re.)

Die im Dezember angelobte Bundesregierung hat sich einen neuen politischen Stil auf die Fahne geschrieben. Beim Hinaustragen dieser Fahne zu den Medien und den Bürgern kommt den Pressesprechern der neuen Minister eine wichtige Vermittlerrolle zu.

 

Der Pressesprecher gehört zu den engsten Mitarbeitern eines Ministers. Damit die Kommunikationsarbeit des Ministeriums reibungslos funktioniert, muss der Ressortchef ein Vertrauensverhältnis zu seinem Sprecher haben. Aus diesem Grund besetzt der Minister diesen Posten meist mit einer ihm bereits bekannten Person, oder er holt sich entsprechende Empfehlungen aus der Partei, die ihn nominiert hat. Und da diesmal praktisch die gesamte Ministerriege ausgetauscht wurde – nur Bundeskanzler Sebastian Kurz war schon Mitglied der letzten Regierung – gibt es auch eine Menge neuer Pressesprecher.

Darüber hinaus wurde mit der Einsetzung eines Regierungssprechers eine in Österreich gänzlich neue Position geschaffen. Er kümmert sich um die wichtigste Kommunikationsplattform der Regierung, das Pressefoyer nach den Ministerratssitzungen, zudem wurde sein Büro erst kürzlich mit dem bisherigen Bundespressedienst zusammengeführt.

„Die Aufgaben und das Serviceangebot bleiben voll inhaltlich erhalten und dementsprechend auch die Mitarbeiter dahinter“, versichert Botschafter Peter Launsky-Tieffenthal angesichts von Meldungen, die die Auflösung des Bundespressedienstes verkündeten. Er habe die ehrenvolle Aufgabe des Regierungssprechers gerne übernommen, nachdem sie ihm von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache angeboten worden sei: „Mich reizt es, mit einem guten Team einen Beitrag für ein erfolgreiches Österreich leisten zu können und sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch den Vertreterinnen und Vertretern der Medien die Arbeit der Regierung zu vermitteln.“

Launsky-Tieffenthal hat langjährige Erfahrung im diplomatischen Dienst, war von 2007 bis 2012 Leiter der Abteilung Presse und Information im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres und danach zwei Jahre Unter-Generalsekretär für Kommunikation und öffentliche Information bei den Vereinten Nationen in New York. Zuletzt war er im Ministerium Leiter der Sektion für Entwicklungszusammenarbeit und internationale Entwicklungspolitik.

 

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Autor: Josef Sommer

Bildcredit: BKA/Regina Aigner