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Interessant für Start-ups: die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“

Seit einigen Jahren ist Crowdfunding in aller Munde. Angeblich ein einfacher Weg für Firmengründer und Ideenfinder, zu dem nötigen Startgeld zu kommen. Aber ist es wirklich so?

 

Wenn man ein Unternehmen gründet, ein Produkt entwickelt oder Ideen für ein Projekt hat, dann fehlt oft eines: das nötige Kleingeld, um das Vorhaben auch umzusetzen. Und Kredite sind immer schwieriger zu bekommen. Also ist zumeist schon im Vorfeld einer Idee deren Undurchführbarkeit eine beschlossene Sache. Crowdfunding ist hier das attraktive Zauberwort. Mittlerweile kann man schon von einem Boom dieser Finanzierungsform sprechen. Besonders im Kulturbereich gewinnt diese Art der Förderung immer mehr an Wichtigkeit. Denn für Kunstinteressierte ist der Schaffensprozess eines Künstlers besonders interessant, da unmittelbar am Geschehen teilgenommen werden kann und man an Ende an den Projekten partizipiert. Kurzum – ist das Projekt erfolgreich, hat man sich sozusagen seine eigene Kunstwelt erschaffen.

Auch für den Künstler selbst ist Crowdfunding eine tolle Sache, denn die Beantragung von Fördergeldern des Staates ist nicht nur schwierig und langwierig, sondern in den meisten Fällen auch nicht von Erfolg gekrönt. Da ist es schon viel einfacher, die Masse zu überzeugen, doch etwas für eine bestimmte Sache springen zu lassen. Und: Crowdfunding ist auch ein guter Indikator dafür, wie es in der Zukunft weiter geht. Denn das Interesse der Unterstützer durch ihr Feedback zeigt, dass das Projekt erfolgsträchtig sein wird. Dazu kommt, dass die so genannte Crowd Interesse an der Weiterentwicklung hat und dieses on- und offline – also im Bekanntenkreis und auch auf den diversen Social Media-Plattformen bekannt macht. Quasi durch ein Schneeballsystem kann eine große Menge an Interessierten und an möglichen Unterstützern erreicht werden.

 

Crowdfunding für Unternehmen

Wurden anfänglich in erster Linie soziale oder künstlerische Projekte mittels Crowdfunding unterstützt, wenden sich immer öfter KMUs an die Masse, um ihre Geschäftsidee überhaupt möglich werden zu lassen. Und die Vorteile – sowohl für die Crowdfunder als auch für die Geldgeber – liegen auf der Hand. So wird etwa die Zielgruppe frühzeitig informiert und an das Projekt gebunden, da sie sich damit identifiziert und natürlich möchte, dass der Erfolg eintritt.

 

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Autor: Gabriella Mühlbauer

Bildcredit: PULS 4 / Gerry Frank