Skip to content. | Skip to navigation

 

Sie sind irritiert, verärgert, gelassen, frustriert oder noch motivierter: Ein „Nein“ des Auftraggebers nach dem Pitch löst in Agenturen unterschiedlichste Reaktionen aus

 

Was soll eigentlich diese seltsame Frage? Natürlich ist das kein sonderlich angenehmes Ereignis, völlig klar.“ Der CEO einer großen Werbeagentur reagiert ungefähr so erfreut wie gewisse Urlauber auf ein Alkoholverbot am Strand von Mallorca. „Ich möchte über diese Sache nicht reden. Das muss letztlich ohnehin jeder mit sich selbst ausmachen.“ Offenbar verfügt das meist recht lässig wirkende Leben in Agenturen über sensible Zonen, die latentes Krisenpotenzial aufweisen. Wie etwa das „Nein“ des Auftraggebers nach einer Wett-
bewerbspräsentation.

Solche kalten Duschen zählen zu jenen Dingen, die bei Kreativen als ultimative Launesenker gelten. Nach Brüten im hauseigenen Think Tank, Wochenenden mit erhöhtem Schlafdefizit, Stressbewältigungs-Ritualen und großen Hoffnungen auf den Etat kommt die Absage. Das Rennen macht ein Konkurrent, der Aufwand war nicht immer gratis, dafür umsonst. Vordergründig mag es coole Reaktionen geben wie „Gehört ja zum Geschäft“, in den Büros sieht es anders aus. Dort ist das Team mit einem heftigen Dämpfer konfrontiert, der sich auch verbal nicht behübschen lässt.

 

Die vollständige Story lesen Sie in der aktuellen ED Print-Ausgabe!

 

Autor: Christian Prenger

Bildcredit: Adobe Stock