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Österreichische Unternehmen erwirtschafteten in Zentral- und Osteuropa Milliardengewinne. Wirtschaftskrise und Russland-Sanktionen haben die Erwartungen gedämpft. Allerdings blicken die meisten Investoren optimistisch in die Zukunft.

 

Die Goldgräberstimmung der frühen Millenniumsjahre ist wohl endgültig vorbei: Unternehmen, die in Zentral- und Osteuropa investieren, haben heute einen viel schwereren Stand als noch vor zehn Jahren. Zuerst die Wirtschaftskrise im Jahr 2008, dann die Russland-Sanktionen im Gefolge der Krim-Annexion und der Rubelabsturz machen der Wirtschaft zu schaffen. Eine weitere Unbekannte ist die Haltung der USA. Präsident Trump wird zu große Nähe zu Russlands Präsident Wladimir Putin nachgesagt. Sonderermittler Mueller lässt bereits in seinem näheren familiären Umfeld ermitteln.

Allerdings gehen die Geschäfte nach wie vor gut. Laut einer Erhebung des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche flossen zwischen 2006 und 2014 rund 39 Milliarden an Gewinnen aus Osteuropa zurück nach Österreich. Ein Viertel wurde reinvestiert. Rund 22,7 Milliarden wurden in der Alpenrepublik versteuert. Wie der Standard berichtete, erwirtschaftete allein die OMV nach der Übernahme der rumänischen Petrom 2004 einen operativen Gewinn von rund zehn Milliarden Euro.

Österreichische Unternehmen gehören in fast allen osteuropäischen Ländern, die 2004 der EU beigetreten sind, zu den größten Investoren. In Slowenien und Kroatien nimmt man bei den Direktinvestitionen sogar Platz eins ein, in Bulgarien, Rumänien, Tschechien und der Slowakei liegt man aktuell auf dem zweiten Rang, in Ungarn auf dem vierten.

 

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Autor: Alexander Lukacs

Bildcredit: dreamer4787/stock.adobe.com