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Der neue Newsroom der Oberösterreichischen Nachrichten

Der Kommunikationsmarkt in Oberösterreich ist nach wie vor in Bewegung. Sowohl Werbeszene als auch Medienbranche sind bemüht, sich permanent thematisch und strukturell weiterzuentwickeln, um auch in Zukunft reüssieren zu können.

 

Von einer zunehmend dynamischen Entwicklung der Werbebranche spricht Dr. Christof Schumacher, Obmann der Fachgruppe Werbung in der WKOÖ: „Wir haben derzeit rund 3500 Mitgliedsbetriebe, und das Barometer zeigt weiter nach oben. Das ist grundsätzlich ein positives Signal dafür, dass Oberösterreich ein gutes Feld ist, um Geschäfte zu machen.“

Wichtigste Aufgabe der Fachgruppe sei es dabei, die Unternehmen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft zu begleiten. Das geschehe einerseits im Zuge von Veranstaltungen, betont Schumacher: „So referiert zum Beispiel am 9. Mai Detlef Gürtler über das Thema Blackchain. Diese Technologie wird Transaktionen ähnlich revolutionieren, wie das Internet die Kommunikation revolutioniert hat. Das zeigt, dass wir schon jetzt über Themen nachdenken, die in Zukunft auf uns zukommen werden.“ Andererseits nutze man die Förderinitiative „Digital Starter“ von Land OÖ und WKOÖ, in deren Rahmen den Unternehmen mit einem Zuschuss von 50 Prozent der Projektkosten (max. 6000 Euro) der Einstieg in die digitale Welt erleichtert werde.

 

Kein Einheitsbrei

Apropos digitale Welt. Bei der Rieder Werbeagentur Hammerer beschäftigt man sich derzeit intensiv mit den Anforderungen, die aus den nachhaltigen Veränderungen im Medienverhalten und dem permanenten Wandel im Marketing im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung resultieren. Für die Kreativarbeit bedeute dies unter anderem, dass es nicht damit abgetan sei, ein Video zu produzieren, hochzuladen und auf den Erfolg zu hoffen, betont Kreativdirektor Manfred Königstorfer: „Es braucht schon eine außergewöhnliche Idee und Inhalte, die den User fesseln. Für unseren langjährigen Kunden Reindl zum Beispiel sind wir daher einen sehr eigenständigen Weg gegangen: Aus 1.200 Einzelbildern und 70 m2 Stoff entstand in der Stop Motion-Technik ein Imagefilm der etwas anderen Art. Die Produktion war eine Herausforderung, aber auch eine kreative Bereicherung.“

Ein Thema in diesem Zusammenhang sei auch die Verwendung von Schriften im Web, ergänzt der Kreativdirektor: „Über Jahrzehnte war das Internet geprägt von Einheitsfonts wie Arial, Verdana, Times & Co. Der Kreativität von Webdesignern wurden damit enge Grenzen gesetzt. Nur mit Tricks und viel Aufwand konnte auf individuelle Fonts zurückgegriffen werden.“

 

Die vollständige Story lesen Sie in der aktuellen ED-Print-Ausgabe!

 

Autor: Josef Sommer

Bildcredit: Oberösterreichische Nachrichten/Volker Weihbold