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Die smarte Pillendose von AdhereTech: Helles Licht oder eine SMS erinnern an die Einnahme von Medikamenten

Die Pillendose spricht mit Patienten, Autos kommunizieren mit dem Herd: Das Internet der Dinge, die Vernetzung von Gegenständen, gilt als kommender Megatrend. Bislang verhindern jedoch der Mangel an sinnvollen Anwendungen sowie dringliche Sicherheitsbedenken einen Höhenflug.

 

Ein verschneiter Waldweg, leichter Nebel, Sonne scheint durch die Bäume, keinerlei Geräusch stört die Idylle des Winterspaziergangs bis auf das Knirschen von Schnee unter den Schuhen. Ganz plötzlich taucht der abkühlende Gedanke auf, dass die Wohnung nach der Rückkehr wieder unromantisches Eiskasten-Klima verströmen wird. Langes Warten auf Plusgrade im Wohnzimmer muss aber kein Schicksal sein: Via Smartphone verwandelt sich das traute Heim vor der Ankunft zur wohltemperierten Auftau-Oase.

Die Heizung läuft, das Wasser für den fair gehandelten Tee kocht – und niemand muss sich fragen, ob er zu viel Glühwein getrunken hat. Verantwortlich für den Wohlfühl-Effekt fast wie aus Zauberhand zeichnet das „Smart Home System“ von Bosch. Das Raumklima-Starterpaket des Konzerns besteht aus einem Controller, dem Kontakt für Tür und Fenster sowie zwei Thermostaten für die Heizkörper. Via App können die Geräte jederzeit von jedem Ort aus gesteuert werden. Der Szenario-Manager kümmert sich um Routinejobs. So erfolgt etwa das Abschalten des Lichtes beim Verlassen des Hauses einfach automatisch.

Die eigenen vier Wände als futuristisch anmutende Komfortzone – eine mit viel Vorschusslorbeeren bedachte Vision der Digitalwelt scheint jetzt Gestalt anzunehmen. Wenn auf den ersten Blick kaum aufregende Gegenstände wie Heizungen, Straßenlampen, Kaffeemaschinen oder Eingangstüren zu intelligenten Alltagshelfern avancieren, liegt das am „Internet der Dinge“. Das Konzept erinnert an einen Science-Fiction-Film: Objekte vom Teekocher bis zum Blumentopf werden mit Chips sowie Sensoren veredelt und sind dadurch fit für raumgreifende Online-Kommunikation.

Im dadurch entstehenden Supernetzwerk der smarten Gegenstände warten dann zahllose neue Services für ein effizienteres Leben. Zumindest in der schillernden Theorie aus den globalen Think Tanks wird wieder einmal alles optimiert im profanen Dasein.

 

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Autor: Christian Prenger

Bildcredit: AdhereTech