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Das Netz setzt den traditionellen Handel unter Druck: Online gewinnt immer mehr Marktanteile, digitale Tools verbessern zusehends das Kauferlebnis. Viele Retailer suchen Gegenrezepte und finden dabei sogar Roboter.

 

Manche sprechen schon von einem musealen Relikt. Andere orten den kommenden Dinopark für alle Einkaufs-Nostalgie-Fetischisten. Abseits jeglicher Übertreibungen, Irrtümer und Fehleinschätzungen scheint das stationäre Geschäftsleben tatsächlich in eine Krise zu geraten. Matte Produkte oder laue Marketingkonzepte sind keineswegs verantwortlich für allfällige Turbulenzen: Das Internet setzt den klassischen Handel immer nachhaltiger unter Druck.

Das einst belächelte Nischenphänomen befindet sich heute auf der Überholspur, signalisiert der „Masterindex zu europäischem E-Commerce und neuen Bezahlarten“: Die Europäer erweisen sich sichtlich als begeisterte Online-Shopper. Jene Befragung von Konsumenten durch die Kreditkartenfirma Mastercard in über 20 Ländern zeigt, dass 2016 jeder vierte Internetnutzer mindestens einmal pro Woche Produkte oder Services online erworben hat.

 

Wöchentlicher Kauf

Österreich macht keine Ausnahme, auch hierzulande gilt dieser Wert. Betrachtet man alle Netzverwender auf dem alten Kontinent, kaufen im Durchschnitt sechs Prozent aller Verbraucher fast jeden Tag Produkte oder Services über das Web. Der heimische Anteil liegt mit fünf Prozent, die täglich online Waren erstehen, leicht unter diesem Schnitt.

Im Rahmen der Studie vermerkten aber auch deutlich mehr europäische Konsumenten, dass sie wöchentlich statt täglich verschiedene Waren über die Datenleitung ordern. „Dies resultiert aus der unterschiedlichen Bereitschaft oder Möglichkeit, Produkte für den täglichen Gebrauch online zu kaufen“, sagt Gerald Gruber, General Manager Mastercard Austria. Kleidung und Schuhe sind jedenfalls die beliebtesten Online-Shopping-Produkte, gefolgt von Tickets, elektronischen Geräten und Büchern.

 

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Autor: Christian Prenger

Bildcredit: Andrey Popov / Fotolia